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Gekidnappt, geschlagen, vergewaltigt? Prozess am Landgericht Dresden ausgesetzt

Opfer nicht aussagetüchtig Gekidnappt, geschlagen, vergewaltigt? Prozess am Landgericht Dresden ausgesetzt

Mehdi B., Michael B. und Kay H. sollen am frühen Morgen des 25. Septembers 2015 eine Tänzerin einer Bar auf der Hamburger Straße auf dem Heimweg gekidnappt haben. Die Frau sei in ein Auto gezerrt worden, danach habe man ihr die Hände gefesselt und die Augen verbunden. Auf die Spur der mutmaßlichen Täter kamen die Ermittler durch DNA-Analysen.

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Die drei Männer sind wegen schwerer Vergewaltigung und Freiheitsberaubung angeklagt.
 

Quelle: dpa

Dresden.  Die drei Angeklagten, die am Freitag auf der Anklagebank im Landgericht saßen, sehen sich ziemlich ähnlich: rasierte Köpfe, kräftige, fast bullige Statur und Mehdi B., Michael B. und Kay H. gaben sich eigentlich sehr gelöst – vor allem letzterer fläzte regelrecht in seinem Stuhl. Dabei haben sie gar keinen Grund, für so viel „Lockerheit“, sie sind wegen schwerer Vergewaltigung und Freiheitsberaubung angeklagt.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, am frühen Morgen des 25. Septembers 2015 eine Tänzerin einer Bar auf der Hamburger Straße auf dem Heimweg gekidnappt zu haben. Die Frau sei in ein Auto gezerrt worden, danach habe man ihr die Hände gefesselt und die Augen verbunden, so dass sie die Männer nicht sehen konnte und nicht wusste, wo sie hingebracht. In der Wohnung von Mehdi B. auf der Berliner Straße sollen sie die Angeklagten die Frau dann stundenlang brutal vergewaltigt haben. Zuvor sei sie geschlagen, gewürgt, unter Drogen und Alkohol gesetzt und bedroht worden: „Wir tun deinen Kindern etwas an.“ Am Abend brachten die Männer ihr Opfer zurück. Auf die Spur der mutmaßlichen Täter kamen die Ermittler durch DNA-Analysen.

Zu den Tatvorwürfen wollten sich die Angeklagten nicht äußern. Das Opfer, so Gutachter Dr. Volker Thömke, ist nicht aussagetüchtig. Die 24-jährige Rumänin könne über die Tat nicht sprechen. Deshalb wurde der Prozess ausgesetzt. Die junge Frau soll nun zunächst in einer Klinik therapiert werden. Dann wird die Sache neu aufgerollt.

Von Monika Löffler

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