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Gedenken an der Stele am Hasenberg

Dresden gedenkt der Opfer der 79. Reichspogromnacht Gedenken an der Stele am Hasenberg

Die Stele am Hasenberg erinnert noch heute an die alte Dresdner Synagoge. Am 9. November sind Dresdnerinnern und Dresdner zusammengekommen und haben anlässlich des 79. Jahrestages der Reichspogromnacht den Opfern und deren Angehörigen gedacht.

Vertreter aus Gesellschaft und Politik legten Kränze nieder.

Quelle: Nora Bach-Sliwinski

Dresden. Frauen des Synagogenchors Dresden haben am 9. November an der Stele am Hasenberg mit ihrem Gesang den Auftakt zur Gedenkfeier an die Opfer der 79. Reichspogromnacht gegeben.

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Historischer Ort an der Stele erinnert an die organisierten, nationalsozialistischen Pogrome im Jahr 1938.

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Die Pogrome vom 9. bis 10. November 1938 waren organisierte, nationalsozialistische Gewalttaten gegen Juden. In deren Zuge brannten im gesamten Deutschen Reich jüdische Synagogen. Die Stele am Hasenberg erinnert heute noch an den Standort der Dresdner Synagoge, die 1938 zerstört wurde.

In mehreren Veranstaltungen in Dresden wurde an die Gewalttagen der Pogromnacht erinnert. In der Hauptveranstaltung an der Stele erschienen der Erste Bürgermeister Detlef Sittel und die Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinde Dr. Nora Goldenbogen. Die Verbrechen an den Juden sei immer noch ein aktuelles Thema, welches nie Vergessenheit geraten dürfe. Nie sollen diese Taten als „überflüssig, lästig oder erledigt angesehen werden“, so Goldenbogen.

Der Rabbiner Alexander Nachama sprach zusammen mit den Teilnehmer des Gedenkens Gebete für die verstorbenen Opfer und deren Angehörige. Im Anschluss an die Veranstaltung legten die Vertreter aus Politik und Gesellschaft Kränze vor der Stele nieder.

Der Chorgesang Synagogenchors Dresden bildete den Abschluss der Jahrestages.

Von Bach-Sliwinski

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