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Lokales Dresdner Hebammen bekommen mehr Geld
Dresden Lokales Dresdner Hebammen bekommen mehr Geld
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16:08 27.11.2018
Bisher gibt es diese Förderung nur in wenigen deutschen Städten. Quelle: dpa
Dresden

Eine gute Nachricht für Hebammen und Entbindungspfleger: Sie können rückwirkend zum 6. November 2018 eine Förderung beantragen, wenn sie ab diesem Tag selbstständig Wochenbettbetreuung oder Geburtshilfe leisten. Pro Geburt eines Kindes und die Nachsorge der Mutter gibt es eine Prämie vom Dresdner Gesundheitsamt. Das hat der Ausschuss für Soziales und Wohnen beschlossen.

Für jede Wochenbettbetreuung gibt es einen Zuschuss von einmalig 30 Euro. Jede begonnene Geburt in einem Geburtshaus oder in einer Praxis unterstützt die Landeshauptstadt Dresden mit 100 Euro; eine begonnene Hausgeburt bzw. Beleggeburt in einem Krankenhaus wird mit 200 Euro vergütet. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Mutter oder das geborene Kind den Hauptwohnsitz in Dresden hat und die Geburtshilfe am 6. November oder danach stattgefunden hat. Wurde die Wochenbettbetreuung bereits vor dem 6. November begonnen, jedoch noch nicht beendet, kann der Zuschuss ebenfalls beantragt werden. Zudem muss die Hebamme oder der Entbindungspfleger die selbstständige Tätigkeit bereits beim Gesundheitsamt angemeldet haben.

Die Förderung zur Sicherstellung der Geburtshilfe in Dresden kann von der Hebamme oder dem Entbindungspfleger beantragt werden. Je betreutes Kind ist ein separater Antrag zu stellen. Das Formular steht auf der Internetseite www.dresden.de/geburtshilfe zum Download bereit. Für das Jahr 2018 ist eine Beantragung der Förderung bis Montag, 7. Januar, möglich.

Von Carolin Seyffert

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