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Lokales Geburtenzahl in Dresden soll bis 2016 weiter steigen - 1000. Uniklinik-Baby heißt Arthur
Dresden Lokales Geburtenzahl in Dresden soll bis 2016 weiter steigen - 1000. Uniklinik-Baby heißt Arthur
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18:09 09.09.2015
Petra Marschall hält stolz ihren erstgeborenen Sohn Arthur im Arm. Der Junge ist das 1000. Baby, das in diesem Jahr im Uniklinikum zur Welt gekommen ist. Er wiegt 3230 Gramm und ist 51 Zentimeter groß. Quelle: Christian Juppe

Grund: Er ist das 1000. Baby, das in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in diesem Jahr zur Welt kam. Damit wurde der Rekord von 2012 fast geknackt, damals wurde das 1000. Baby am 5. Juni - also nur fünf Tage eher - geboren.

Bei den insgesamt 956 Geburten waren laut Kliniksprecher Holger Ostermeyer auch 38 Zwillinge und sogar drei Drillinge dabei. Zum Jahresende rechnet die Uniklinik mit rund 2400 Neugeborenen, im Vorjahr waren es 2259. Denn die von der Stadt Dresden im Januar herausgegebene Bevölkerungsprognose geht davon aus, dass die Zahl der Babys gegenüber dem Vorjahr nochmals leicht um 100 Kinder auf insgesamt 6100 steigen wird. Ein Trend, der noch bis 2016 anhalten soll. Die dann vorhergesagten 6300 Babys sollen die Höchstmarke des Babybooms sein. Bis 2025 prognostiziert die Kommunale Statistikstelle der Stadt dann einen Rückgang der Geburten auf jährlich 5500. Grund dafür sei das Vorrücken der geburtenschwachen Jahrgänge ab 1991, die dann den Hauptteil der potenziellen Mütter ausmachen.

Doch bis es so weit ist, hält der Babyboom weiter an. Im Krankenhaus Dresden-Neustadt sind bis Ende Mai bei 568 Geburten 585 Kinder zur Welt gekommen. "Das sind etwas weniger als im Vorjahr. Allerdings kommen die geburtenstarken Monate, sprich Juli, August und September, noch auf uns zu", berichtet Krankenhaus-Sprecherin Anja Witthauer. Im St. Joseph-Stift wurden bis gestern 605 Entbindungen vorgenommen. Davon erblickten 329 Jungs und 276 Mädchen die Welt. Mehrlingsgeburten gab es bisher nicht. Ähnliche Zahlen kann auch das Diakonissenkrankenhaus vorlegen: Hier kamen 501 Kinder zur Welt, darunter waren sechs Zwillingspärchen. Das Friedrichstädter Krankenhaus konnte gestern auf DNN-Anfrage keine Zahlen zu den Neugeborenen mitteilen.

Um weiterhin den steigenden Zahlen der Neugeborenen gerecht zu werden, wird im Juli in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Uniklinikums eine perinatologische Station eröffnet. Dort wird sich intensiv um Mütter in den späten Stadien der Schwangerschaft und den ersten Tagen nach der Geburt gekümmert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.06.2013

Nadine Steinmann

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