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Gar keine neuen Flüchtlinge für Dresden im Dezember

Asyl Gar keine neuen Flüchtlinge für Dresden im Dezember

Die Stadt Dresden hat im Dezember 2016 nicht einen neuen Flüchtling aufnehmen müssen. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt mit. Insgesamt kamen im abgelaufenen Jahr 1839 Personen mit dem Ziel Asyl nach Dresden. Die größten Gruppen stellten dabei Syrer und Afghanen.

Die Stadt Dresden hat im Dezember 2016 nicht einen neuen Flüchtling aufnehmen müssen.
 

Quelle: Archiv

Dresden. Die Stadt Dresden hat im Dezember 2016 nicht einen neuen Flüchtling aufnehmen müssen. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt mit. Insgesamt kamen im abgelaufenen Jahr 1839 Personen mit dem Ziel Asyl nach Dresden. Die größten Gruppen stellten dabei Syrer und Afghanen.

Ein Jahr zuvor hatte die Lage noch ganz anders ausgesehen. Im Dezember 2015 kamen allein fast 1000 Menschen an, für die damals teils hektisch Schlafplätze gesucht werden mussten. Im neuen Jahr beruhigte sich die Lage jedoch schnell. Bis zum April waren die Ankunftszahlen noch dreistellig. Im Juni kamen dann nur noch 75 Personen an.

Asyl-Zuweisungen an die Stadt Dresden 2015 und 2016

Aktuell betreut Dresden 4.797 Asylsuchende. Die 25-49-Jährigen bilden mit 2.288 Personen die größte Gruppe, gefolgt von der Gruppe der „18-24-Jährigen“ mit 1.266 Personen und der Gruppe der „0-17-Jährigen“ mit 1.045 Personen. 74,8 Prozent aller untergebrachten Personen sind männlich.

Die rückläufige Zahl der Asylbewerber in Dresden lässt sich auch für den gesamten Freistaat nachvollziehen. Sachsen hat im vergangenen Jahr 14 860 Flüchtlinge aus Kriegsgebieten und andere Asylbewerber aufgenommen. Im Vergleich zu 2015 bedeutet das einen starken Rückgang. Damals waren insgesamt 69 900 Asylsuchende im Freistaat angekommen. Wie das Innenministerium am Mittwoch auf Anfrage mitteilte, stammen die meisten Asylbewerber aus Syrien, Afghanistan, Irak, der Russischen Föderation, Libyen, Indien, dem Libanon, Georgien, Marokko und dem Iran. Eine verlässliche Vorhersage für 2017 sei nicht möglich, hatte das Ministerium unlängst eine auf entsprechende Anfrage im Parlament geantwortet. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge habe schon seit August 2015 keine Prognose über den Zugang mehr abgegeben.

sl/dpa

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