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Lokales Gagfah will in Dresden zukaufen - auch Genossenschaften investieren 90 Millionen Euro
Dresden Lokales Gagfah will in Dresden zukaufen - auch Genossenschaften investieren 90 Millionen Euro
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18:08 09.09.2015
Die Gagfah will ihren Dresdner Wohnungsbestand wieder vergrößern. Quelle: Tanja Tröger
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Seit der Übernahme der Dresdner Woba im Jahr 2006 hat die Gagfah viele ihrer Filetstücke verkauft und musste auf Geheiß der Stadt Tausende Wohnungen abreißen. Umso bemerkenswerter ist die jetzt angekündigte Trendwende. „Neubauprogramme stehen für uns nicht auf der Agenda, da man in Dresden nicht Mieten erzielen kann wie in München oder Hamburg. Angesichts der guten Marktdaten in Dresden ist es eher wahrscheinlich, dass wir in nächster Zeit wieder bestehende Objekte dazukaufen“, betonte Zinnöcker, ohne konkrete Adressen zu nennen.

Die Bestände in der sächsischen Landeshauptstadt seien Gagfah-intern ein „strategischer Kern“ und von entscheidender Bedeutung für die generelle Ausrichtung des Unternehmens. Thomas Zinnöcker hält auch an dem bereits gegebenen Versprechen fest, wonach die Gagfah in den nächsten fünf Jahren 100 Millionen Euro in ihre Dresdner Wohnungen investieren wird. Die in Frage kommenden Gebäude würden bis Ende des Jahres ausgewählt.

Knapp 90 Millionen Euro – und damit deutlich mehr als in den beiden Vorjahren – wollen die acht Dresdner Wohnungsgenossenschaften in diesem Jahr in Neubau-Projekte und die Sanierung ihrer Altbestände stecken. Die Nachfrage nach Wohnraum sei in Dresden hoch und die Leerstände gingen weiter zurück, so Olaf Brandenburg, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft „Glückauf“ Süd Dresden. Die Leerstandsquote lag 2012 im Durchschnitt unter zwei Prozent und ist laut den Dresdner Wohnungsgenossenschaften derzeit so niedrig wie noch nie. Die Mietpreise blieben weitgehend stabil.

Die Dresdner Wohnungsgenossenschaften sind mit rund 60.000 Wohnungen der größte Wohnungsanbieter in Dresden. Rund 170.000 Dresdner – etwa jeder dritte Einwohner – lebt in einer Genossenschaft.

chs / M.A.

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