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Lokales Gagfah rettet Kreativzentrum in Dresden-Friedrichstadt mit Spende über 6000 Euro
Dresden Lokales Gagfah rettet Kreativzentrum in Dresden-Friedrichstadt mit Spende über 6000 Euro
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20:34 09.09.2015

"Obwohl uns das Haus nicht selbst gehört, stellen wir das Geld gern zur Verfügung, weil wir hier in der Umgebung etwa 600 Wohnungen haben", sagt der Generalbevollmächtigte der Gagfah, Dirk T. Schmitt. Einrichtungen wie das Kreativzentrum seien wichtig, weil sich Menschen dort begegnen könnten und sich dadurch besser verstehen. "Auf diese Weise haben auch wir als Wohnungsunternehmen weniger Probleme", so Schmitt.

In Not geraten war das Kreativzentrum, das Teil des Vereins Zusammenarbeit mit Osteuropa ist, weil Fördergelder nicht bewilligt worden sind. "Wir haben keine Projektförderung bekommen und hatten bereits im April vorigen Jahres kein Geld für die Miete mehr. Zum Glück hat unser Vermieter bis zum Jahresende darauf verzichtet", sagt die Geschäftsführerin des Vereins, Irina Schilling. Anfang dieses Jahres wäre aber endgültig Schluss gewesen. Allerdings hörte SPD-Stadtrat Axel Bergmann von dem Fall und setzte sich mit der Gagfah in Verbindung. "Herr Bergmann war unser Engel", freut sich Schilling.

Trotz der Tatsache, dass dem Verein in der Berliner Straße nur 30 Mitglieder angehören, gehen pro Monat Hunderte Kinder und Erwachsene in dem Haus, das einst die Maler der "Brücke" beherbergte, ein und aus. Damit es auch 2015 weiter geht, soll nach Angaben von Bergmann versucht werden, Gelder der Städtebauförderung sowie aus dem vier Millionen umfassenden gerichtlichen Vergleich der Gagfah mit der Stadt zu beantragen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.03.2014

Stephan Hönigschmid

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