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Fußgängerampel für das Dresdner Kraftwerk Mitte und Lob aus Hamburg

Fachmagazin „Das Opernglas“ Fußgängerampel für das Dresdner Kraftwerk Mitte und Lob aus Hamburg

Dresden hat eine neue Fußgängerampel auf der Könneritzstraße in Höhe des Kraftwerks Mitte, damit die Besucher, die mit dem Auto anreisen, sicher in die Theater kommen. Die Parkplätze für den Kulturtempel befinden sich hinter dem Bahndamm. Unterdessen hat die Landeshauptstadt höchstes Lob aus berufenem Munde erhalten.

Sicherer Weg vom Parkplatz ins Kraftwerk Mitte: Das Straßen- und Tiefbauamt hat eine Fußgängerampel installiert.

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Dresden hat eine neue Fußgängerampel – auf der Könneritzstraße in Höhe des Kraftwerks Mitte. Am Freitag werden die Spielstätten von Staatsoperette Dresden und theater junge generation (tjg) eröffnet. Damit diejenigen Besucher, die mit dem Auto anreisen, sicher in die Theater kommen, hat das Straßen- und Tiefbauamt die Ampel eingerichtet. Die Parkplätze für den Kulturtempel befinden sich im sogenannten Gleisdreieck hinter dem Bahndamm. Die Theatergäste müssen die Gleise der Straßenbahn und danach Könneritzstraße überqueren und können das stressfrei bei „Grün“ tun.

Unterdessen hat die Landeshauptstadt höchstes Lob aus berufenem Munde erhalten. Das Fachmagazin „Das Opernglas“, nach eigenen Angaben Deutschlands führendes Magazin in Sachen klassische Musik, lobt Dresden für die pünktliche Eröffnung der beiden Spielstätten. „Dass sich der Vorhang zur Eröffnungspremiere fast genau einen Monat früher hebt, als sich die Türen zum Hamburger Konzertsaal öffnen werden, ist da nur das zufällige Nebenprodukt einer heute geradezu märchenhaft anmutenden Realisierungssouveränität. Im geplanten Zeitrahmen? Im vorgesehenen Budget? Da blicken nicht nur die Hanseaten respektvoll nach Sachsen“, schreibt Ralf Tiedemann, der Chefredakteur des in Hamburg erscheinenden Magazins.

Tiedemann lobt auch die Belegschaft der Staatsoperette: „Für alle Zeiten unvergessen bleiben sollte der nicht weniger einzigartige, opferbereite Einsatzwille der Mitarbeiter der Staatsoperette Dresden: Jeder Einzelne von ihnen hat mit der Inkaufnahme von persönlichen finanziellen Einbußen den Bau der neuen Spielstätte erst möglich gemacht“, heißt es in einem Editorial auf Seite 3 des Fachjournals.

Die Eröffnung des Kraftwerks Mitte sei ein tolles, wichtiges Signal für die Dresdner, die derzeit aufgrund anhaltender Negativschlagzeilen aus dem (rand-)politischen Bereich über zunehmend einbrechende Tourismuszahlen klagen würden. „Nicht weniger wichtig aber wäre, dass das prestigeträchtige Leuchtturmprojekt ’Kraftwerk Mitte’, das ja in seiner Vielseitigkeit auch ein multikulturelles Gesamtpaket ist, etwas von seinem derzeit so strahlenden Licht nachhaltig ins direkte Umland aussenden kann“, erklärt der Chefredakteur. Das hätten die gebeutelte, aber nach wie vor vielfältige Kulturszene Sachsens und ihr aufgeschlossenes, begeisterungsfähiges Publikum verdient.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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