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Fusion der Städtischen Krankenhäuser in Dresden ist vollzogen

Aus zwei mach eins Fusion der Städtischen Krankenhäuser in Dresden ist vollzogen

Was in den vergangenen vier Jahren Schritt für Schritt in Angriff genommen wurde, ist nun vollbracht: Seit dem 1. Januar verschmelzen die Krankenhäuser Friedrichstadt und Neustadt zum Städtischem Klinikum Dresden. „Meine Stadt. (M)Ein Klinikum. Weil zusammen einfach besser ist“ lautet seit Beginn des neuen Jahres die Devise.

Seit Beginn des Jahres gehört das Krankenhaus Neustadt zum Städtischen Klinikum Dresden.

Quelle: Sebastian Kahnert

Dresden. Was in den vergangenen vier Jahren Schritt für Schritt in Angriff genommen wurde, ist nun vollbracht: Seit dem 1. Januar verschmelzen die Krankenhäuser Friedrichstadt und Neustadt zum Städtischem Klinikum Dresden. „Meine Stadt. (M)Ein Klinikum. Weil zusammen einfach besser ist“ lautet seit Beginn des neuen Jahres die Devise. So hatte es ein Stadtratsbeschluss vom 3. November 2016 vorgesehen. Rechtsform bleibt ein Eigenbetrieb, das wiederum ging aus einem Bürgerentscheid aus dem Jahr 2012 hervor.

In Zahlen bedeutet die Fusion folgendes: 1537 Betten gibt es am Städtischen Klinikum jetzt insgesamt, 170 000 Patienten werden pro Jahr hier behandelt, etwa 2000 Geburten zählen die Hebammen jährlich, 3000 Mitarbeiter sind im Eigenbetrieb angestellt. „Damit wachsen wir zu einer der größten medizinischen Versorgungseinrichtung in Dresden und der Region und haben mehr Betten und mehr Patienten als der hiesige Mitwettbewerber“, sagt Jürgen Richter und bringt damit das Uniklinikum ins Spiel, ohne jedoch den Namen des größten Konkurrenten konkret zu nennen.

Richter, der seit vier Jahren als Verwaltungsdirektor die Zusammenführung maßgeblich auf den Weg gebracht hat, bekommt künftig Unterstützung. Er selbst steht dem Eigenbetrieb als kaufmännischer Direktor weiter vor, an seine Seite wechselt ab dem 1. April Dr. Lutz Blase vom Klinikum Altenburger Land als neuer medizinischer Direktor in die Landeshauptstadt. Ein Pflegedirektor soll das Triumvirat ab dem 3. Quartal vervollständigen. Auch hier hätte man sich in einer Findungskommission bereits auf eine Person geeinigt, wie Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Die Linke) erklärte. Da aber noch das Votum des Stadtrats fehlt, wird diese zunächst nicht bekannt gegeben.

Netzwerk sei jetzt der Schlüsselbegriff, wie Richter sagt. Man werde davon profitieren, dass viele Dinge in der Verwaltung künftig nur noch einmal gemacht werden müssten – Wirtschaftsplanungen etwa, Bilanzen oder Direktionssitzungen. „Das sind Effekte, die finanzielle Ressourcen bei den Patienten belassen“, so der kaufmännische Direktor.

Thematisch werde man sich an den vier Standorten Neustadt/Trachau, Friedrichstadt, Löbtau und Weißer Hirsch auch künftig auf vor allem auf vier Gebiete fokussieren: Onkologie, Muskelskelett-System, Nervenerkrankungen sowie Herz-Kreislauf und Gefäße. Dafür wird weiter investiert. 6,9 Millionen Euro gibt es 2017 von der Stadt. Mittel, die den gemeinsamen Weg auch nach außen darstellen sollen. Müssen die internen IT-Systeme noch zusammengeführt werden, präsentiert sich der Eigenbetrieb im Internet unter www.klinikum-dresden.de bereits vereint.

Von Christin Grödel

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