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Führungswechsel am Dresdner Herzentrum

Prof. Axel Linke ist neuer Ärztlicher Direktor Führungswechsel am Dresdner Herzentrum

Frischer Wind am Herzzentrum Dresden: Prof. Dr. Axel Linke ist seit dem 1. Dezember neuer Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie. Gleichzeitig hat er den Posten des Ärztlichen Direktors übernommen und ist Inhaber des Lehrstuhls Innere Medizin und Kardiologie an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden.

Prof. Dr. Axel Linke

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Frischer Wind am Herzzentrum Dresden: Prof. Dr. Axel Linke ist seit dem 1. Dezember neuer Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie. Gleichzeitig hat er den Posten des Ärztlichen Direktors übernommen und ist Inhaber des Lehrstuhls Innere Medizin und Kardiologie an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden. Drei Schwerpunkte hat sich der 43-Jährige auf die Agenda gesetzt: die optimale Behandlung des Patienten, die Schaffung eines Klimas, das durch Respekt und gegenseitige Wertschätzung getragen ist, und die Weiterentwicklung von Forschung und Lehre. Wissenschaftlich und klinisch will er das Herzzentrum nach vorne bringen – regional und überregional.

Für Prof. Dr. Bärbel Held, seit vergangenem März Geschäftsführerin des Herzzentrums, ist seine Berufung ein Glücksfall. „Prof. Linke ist nicht nur ein hervorragender Arzt und ein ausgewiesener Wissenschaftler, sondern auch ein feiner Mensch“, sagt sie. Gemeinsam könne man nun daran arbeiten, dass das Herzzentrum ganz oben in der Liga mitspielt. Die Erfahrung bringt der gebürtige Chemnitzer – trotz seines jungen Alters – allemal mit. Zuletzt war der dreifache Vater leitender Oberarzt am Herzzentrum Leipzig.

Es habe ihn gereizt, an ein Haus zu kommen, das als integraler Bestandteil der Exzellenz-Universität ein innovatives Arbeitsumfeld schafft. Aber: „Auch hier existieren Ausbau- und Entwicklungsmöglichkeiten, gerade aufgrund der großen Veränderungen, die in den kommenden Jahren auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie innerhalb der Kardiologie zu erwarten sind.“ Die sieht er besonders auf dem Gebiet der bildgebenden Verfahren durch Computertomographen und Magnetresonanztomographen. Durch hochauflösende Bilder sollen Herzkatheter künftig nur noch bei der Behandlung von Herzerkrankungen, nicht mehr bei der Diagnose zum Einsatz kommen. Entsprechend moderne Geräte möchte das Herzzentrum im kommenden Jahr anschaffen.

„Außerdem liegt unser Hauptaugenmerk auf einer Förderung körperlicher Aktivität, denn nur so kann unsere alternde Gesellschaft auch fitter sein“, sagt Prof. Linke. Denn: Immer mehr Menschen leiden an Herzschwäche, Spenderorgane hingegen sind rar. Prävention hat sich der neue Chefarzt deshalb auf die Fahne geschrieben.

Von Christin Grödel

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