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Lokales Frühlingserwachen in den Pillnitzer Weinbergen
Dresden Lokales Frühlingserwachen in den Pillnitzer Weinbergen
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23:37 09.09.2015
Wegen ihrer romantischen Lage beliebtes Fotomotiv: die Weinbergskirche "Zum Heiligen Geist". Quelle: Juergen-Michael Schulter

Die Weinbergskirche "Zum Heiligen Geist" entstand zwischen 1723 und 1725 nach Entwürfen und unter Bauleitung des Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann, dessen wohl berühmtestes Werk der Dresdner Zwinger ist. Dem Kirchenneubau war eine Auseinandersetzung mit dem Kurfüsten August dem Starken voran gegangen. Ab 1720 begann unter August dem Starken die Umgestaltung des Pillnitzer Schlosses zu einem "orientalischen" Lustschloss. Die alte evangelische Schlosskirche passte nicht mehr in dieses Konzept und wurde abgerissen. Schließlich gewährte August Bauplatz für eine neue Kirche in seinem Königlichen Weinberg und übernahm auch die Kosten für deren Errichtung sowie die Sicherung wertvoller Gegenstände und Gräber aus der alten Kirche.

Heute ist die Weinbergskirche wegen ihrer romantischen Lage in den Pillnitzer Weinbergen ein beliebtes Fotomotiv. Die Arbeit in den Steillagen hingegen ist eher profaner Natur. Viele Hobbywinzer bewirtschaften die Rebflächen ringsum und haben den alljährlichen Rebschnitt schon beendet. Nun hoffen sie, dass die Weinstöcke bei den milden Temperaturen noch nicht zu schnell in Schwung kommen. Bis in den Mai hinein drohen in der Region Spätfröste, die Knospen und frischen Trieben noch zusetzen können. In den nächsten Wochen werden die Weinbauern die Ruten biegen und anbinden. Hierfür wäre feuchte Witterung hilfreich, weil das Rebholz dann flexibler ist als bei Trockenheit.

www.weinbergkirche.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.03.2015

L. Müller

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