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Frühling im Palais: Blütenflor punktgenau zum Start der Blumenschau

Frühling im Palais: Blütenflor punktgenau zum Start der Blumenschau

In 30 Gärtnereien in Sachsen, Brandenburg und am Niederrhein werden für die Blumenschau "Frühling im Palais" im Palais im Großen Garten rund 42 000 Frühlingsblüher herangezogen.

Einer der Lieferanten ist die Gärtnerei Rülcker an der Reicker Straße. Sie beteiligt sich mit etwas unbekannteren, aber deshalb nicht weniger attraktiven Blütenpflanzen wie Goldlack (Erysimum) und Schaumblüte (Tiarella) sowie mit vorgetriebenen Gehölzen.

Die große Kunst der Gärtner ist es, die Blumen punktgenau am 28. Februar - zum Beginn der zehntägigen Frühlingsblumenschau - zum Blühen zu bringen, betont Tobias Muschalek, Geschäftsführer des Landesverbandes Gartenbau Sachsen e.V.. Dieser veranstaltet den "Frühling im Palais".

"Durch den milden Winter in diesem Jahr kommt alles sehr schnell und blüht zeitig. Mit Klimatisierung und Beschattung versuchen wir, den Prozess zu verlangsamen", erklärt Thomas Schrön. Er ist seit einem Jahr Geschäftsführer des Gartenbaubetriebes Rülcker - eine Gärtnerei mit langer Tradition. In diesem Jahr feiert sie ihr 150-jähriges Bestehen.

"Gegründet hat die Gärtnerei 1864 Carl Julius Rülcker an der Zinzendorfstraße/Ecke Bürgerwiese", weiß Ulrich Rülcker, einer der Urenkel des Gründers. "1872 zog die Gärtnerei an die Dohnaer Straße um. Nach dem Landkauf an der Reicker Straße im Jahr 1889 gewann dieser Standort jedoch immer mehr an Bedeutung, sodass die Gärtnerei an der Dohnaer Straße 1964 aufgegeben wurde." Zu DDR-Zeiten baute die Gärtnerei viele Jahre Gemüse und Gemüsejungpflanzen an, konzentrierte sich dann jedoch wieder auf die Produktion von Zierpflanzen und stellte großflächig Chrysanthemen um.

Gesellschafter des Unternehmens sind mittlerweile die Ururenkel des Gründers Thomas & Ekkehardt Rülcker. Heute beschäftigt der Gartenbau Rülcker 27 Mitarbeiter, bewirtschaftet eine Fläche von 1,5 ha, davon 1,2 ha unter Glas. Das Unternehmen setzt seine schon über 110 Jahre währende Tradition der Fliedertreiberei fort, bietet Dekorationen mit blühenden und grünen Pflanzen sowie floristischen Arrangements an, produziert für den Vor-Ort-Verkauf Frühlingsblüher, Beet- und Balkonpflanzen. Auf Usambaraveilchen, Elatior-Begonien, Alpenveilchen und Zimmerpflanzen greift auch der Großhandel zurück. Zudem gewinnt die Überwinterung von Kübelpflanzen eine immer größere Bedeutung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.02.2014

Catrin Steinbach

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