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Lokales Fröhliches Hope-Kinderfest auf dem Dresdner Altmarkt
Dresden Lokales Fröhliches Hope-Kinderfest auf dem Dresdner Altmarkt
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22:15 28.10.2017
Nach der großen Aufregung im Vorfeld haben zahlreiche Kinder am Samstagnachmittag auf dem Dresdner Altmarkt einen fröhlichen Nachmittag gefeiert. Quelle: Junes Semoudi
Dresden

Nach der großen Aufregung im Vorfeld haben zahlreiche Kinder am Samstagnachmittag auf dem Dresdner Altmarkt einen fröhlichen Nachmittag gefeiert. Unterstützt von zahlreichen Partnern hatten die Macher der Hope-Gala den Kleinen eine Freude machen wollen. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) dankte Organisatorin Viola Klein für ihr Engagement, Menschen dazu zu bringen, ein Stück ihres Wohlstandes abzugeben und würdigte den Kraftakt, zusätzlich zur Gala noch den Altmarkt zu bespielen.

Nach der großen Aufregung im Vorfeld haben zahlreiche Kinder am Samstagnachmittag auf dem Dresdner Altmarkt einen fröhlichen Nachmittag gefeiert.

Mit dem Kinderfest wollte die Initiatorin der Hope-Gala eine Brücke zwischen Kindern in Südafrika und in Dresden bauen, hatte sie erklärt. Es gebe auch in Dresden Kinder und Familien, die Hoffnung brauchen und die sich von der Gesellschaft allein gelassen fühlen. Den wolle man einen schönen Tag bereiten. So war der Eintritt frei, Kinderheime hatten Gutscheine für Essen und Getränke bekommen.

Vor Ort gab es für die Kleinen Hüpfburgen, Trampoline und Klettermöglichkeiten genauso wie selbst gemachte Seile oder Ballontiere. Auf der Bühne sangen der philharmonische Kinderchor, Artisten zeigten ihr Können genauso wie Musical-Macher und als Stargast der ehemalige „Dschungelkönig“ Joey Heindle. Am Abend wurde dann die Hope-Gala vom Kulturpalast nach draußen übertragen.

Organisatorin Viola Klein zeigte sich vollauf zufrieden. Es sei die richtige Entscheidung gewesen, das Fest zu veranstalten. Dass Pegida-Chef Lutz Bachmann sie deswegen als „mutmaßliche Linksextremistin“ bezeichnete, darüber konnte sie am Samstag schon lachen. Trotzdem hatte Klein auf dem Altmarkt einen Sicherheitsbeamten in der Nähe. Dazu sei ihr geraten worden, sagte sie.

Das Hope-Kinderfest hatte von der Stadt Vorrang vor Pegida erhalten, das ebenfalls den Altmarkt beansprucht hatte. Das Verwaltungsgericht Dresden bestätigte die Entscheidung der Verwaltung. Zu Störungen durch „Patrioten“ kam es am Samstag nicht.

Stephan Lohse/Junes Semoudi

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