Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Schneeschauer

Navigation:
Google+
Friedensmarsch für Aleppo erreicht Dresden

Aktion für Syrien Friedensmarsch für Aleppo erreicht Dresden

Mit rund 70 Teilnehmern hat der „Friedensmarsch für Aleppo“ am Donnerstag Dresden erreicht. Am Nachmittag kamen die Läufer in ihrem Quartier in Pieschen an, um dann am Abend sich und die Idee dahinter auf dem Neumarkt zu präsentieren. Dort begrüßten bei Temperaturen von deutlich unter Null Grad rund 100 Menschen die Initiative.

Mit rund 70 Teilnehmern hat der „Friedensmarsch für Aleppo“ am Donnerstag Dresden erreicht.

Quelle: sl

Dresden. Mit rund 70 Teilnehmern hat der „Friedensmarsch für Aleppo“ am Donnerstag Dresden erreicht. Am Nachmittag kamen die Läufer in ihrem Quartier in Pieschen an, um dann am Abend sich und die Idee dahinter auf dem Neumarkt zu präsentieren. Dort begrüßten bei Temperaturen von deutlich unter Null Grad rund 100 Menschen die Initiative. Zudem spielte die „Banda Internationale“ auf.  Am Samstagvormittag starten die Aktivisten auf die nächste Etappe, die ab 11 Uhr vom Altmarkt nach Heidenau führen wird.

Vor fünf Wochen ist die Idee entstanden, berichtet Anna Alboth, eine der Initiatorinnen. Seit elf Tagen sind die Teilnehmer jetzt unterwegs. Beim Start in Berlin waren es mehrere Hundert, aktuell sind es meist um die 50 Menschen, die sich jeden Tag auf den Weg machen, sagt ihr Mann Thomas Alboth. Rund 20 bis 25 Kilometer sind pro Tag vorgesehen. Gelaufen wird über Tschechien, Österreich und den Balkan und die Türkei bis nach Syrien, die umgekehrte Flüchtlingsroute. Der Weg ist weit. Allein bis zur türkischen Grenze sind mehr als vier Monate vorgesehen.

Mit rund 70 Teilnehmern hat der „Friedensmarsch für Aleppo“ am Donnerstag Dresden erreicht. Am Nachmittag kamen die Läufer in ihrem Quartier in Pieschen an, um dann am Abend sich und die Idee dahinter auf dem Neumarkt zu präsentieren.

Zur Bildergalerie

„Im Moment gibt es zehn bis 15 Leute, die vorhaben, die komplette Strecke zu gehen“, sagt Thomas Alboth. Viele andere, darunter auch er und seine Frau, werden wohl immer wieder pausieren, da sich nicht jeder monatelang aus seinem normalen Leben ausklinken kann. Ob sie es am Ende bis nach Syrien schaffen, ist unklar. Dafür könne auch in dem Land selbst bis dahin noch so viel passieren. Die nächsten Wochen seien aber bereits gut vorbereitet. In Tschechien kümmern sich beispielsweise gerade mehrere Helfer darum, dass der Friedenslauf gut über die Bühne geht, freut sich Alboth. Das Schwierigste sei der Start gewesen, alles ohne Erfahrung und Geld zu organisieren. Jetzt, wo man seit zwei Wochen unterwegs sei, werde es eigentlich immer einfacher, lacht er. Am Anfang seien sie sich nicht mal sicher gewesen, dass sie es bis nach Dresden schaffen, sagt seine Frau Anna.

Entscheidend sei aber die Botschaft: Ein Zeichen zu setzen, dass der Krieg in Syrien endlich endet. Das verbindet die Teilnehmer, die aus verschiedenen Ländern kommen. Erkennungszeichen sind weiße Flaggen. Sie hätten auf den ersten elf Etappen viele neue Menschen kennen gelernt, berichtet Anna Alboth. Bürgermeister, Schuldirektoren, die ihnen die Turnhalle zur Übernachtung gaben, Helfer und Flüchtlinge, die ihre Geschichten erzählten, Menschen, die spontan Essen vorbei brachten oder selbst mitliefen, und sei es nur für wenige Meter. Deswegen laufe man auch. „Laufen kann jeder“, sagt sie. Und jeder könne sich anschließen.

Viele hätten gesagt, die Idee sei verrückt. „Verrückt wäre es, nichts zu tun“, sagen die Organisatoren. Inzwischen gebe es Unterstützer in aller Welt und viele Menschen, die inspiriert durch den Lauf nun selbst aktiv werden. „Diese Reaktionen haben uns eine Menge Energie gegeben“, freuen sie sich.

S. Lohse

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
In Richtung Tschechien
Um 11 Uhr ging es am Altmarkt los.

Mit rund 150 Teilnehmern hat der „Friedenslauf für Aleppo“ am Samstagvormittag Dresden verlassen. Nach einem Ruhetag in der Stadt ging es vom Altmarkt aus in Richtung Osten. Ziel der kurzen Tagesetappe ist Heidenau, bevor es am Sonntag dann nach Bad Gottleuba weiter in Richtung Tschechien geht.

mehr
Mehr aus Lokales
10.12.2017 - 17:09 Uhr

Der SC Borea überwintert über dem Strich. Dank eines Sieges im Kellerduell gegen den DSC sind die Nordlichter jetzt Zwölfter.

mehr
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.