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Lokales Freistaat startet Plakataktion für Rettungsgassen an Autobahnen
Dresden Lokales Freistaat startet Plakataktion für Rettungsgassen an Autobahnen
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12:09 12.05.2017
18 Tafeln, die an die Autofahrer appellieren, bei Stau eine Rettungsgasse zu bilden, werden jetzt an sächsischen Autobahnen aufgestellt.  Quelle: Catrin Steinbach
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Dresden

„Rettungsgasse rettet Leben!“ – rote Plakate mit dieser Aufschrift und einem Piktogramm, wie man eine Rettungsgasse bildet, werden demnächst den Nutzern der sächsischen Autobahnen auffallen. Insgesamt 18 großformatige Tafeln – davon je eine in Tschechisch und in Polnisch – will der Freistaat in den nächsten Wochen aufstellen lassen.

 Ziel ist, Autofahrer für das Thema stärker zu sensibilisieren. Denn immer wieder kommt es vor, dass sich Rettungsfahrzeuge erst mühsam einen Weg durch den Stau bahnen müssen, um an den Unfallort zu gelangen. Das kostet wertvolle Zeit und unter Umständen sogar Menschenleben.

„Treffen kann es jeden von uns, dass er bei einem Unfall dringend Hilfe braucht. Daher appelliere ich an alle Verkehrsteilnehmer, Rücksicht zu nehmen und die Straße für Einsatzkräfte, egal ob Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr, wie vorgeschrieben frei zu machen“, so Verkehrsminister Martin Dulig. Er startete am 11. Mai in der Autobahnmeisterei in Hellerau symbolisch die Plakataktion, für die der Freistaat 20 000 Euro ausgibt.

Bahn frei für Einsatzkräfte: Plakataktion „Rettungsgasse rettet Leben!“ Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

 Stefan Kramer, Rettungsassistent in der Rettungswache Dresden-Johannstadt, machte deutlich, dass es wichtig ist, „nicht erst zu handeln, wenn man das Blaulicht im Rückspiegel sieht, sondern sofort eine Rettungsgasse zu bilden, wenn ein Stau erkannt wird.“

Grundsätzlich ist das Bilden einer Rettungsgasse in Deutschland Pflicht. „Verstöße, Missachtung oder gar Behinderung von Einsatzfahrzeugen kann ein Bußgeld von 20 Euro verhängt werden. Auch ist das Befahren von Rettungsgassen für gewöhnliche Fahrzeuge grundsätzlich nicht erlaubt und wird bei Feststellung mit einem Bußgeld von 100 Euro und mit einem Strafpunkt in Flensburg geahndet“, so das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

Von Catrin Steinbach

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