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Lokales Freiraum Elbtal sucht immer verzweifelter nach Grundstück
Dresden Lokales Freiraum Elbtal sucht immer verzweifelter nach Grundstück
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23:41 09.09.2015
Versammlung bei Freiraum Elbtal (Archiv) Quelle: Julia Vollmer
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Im Februar sorgten 100 Aktivisten für eine Besetzung, die Polizei musste einschreiten. Jetzt sucht der Verein verzweifelt nach einem Grundstück und findet keinen neuen Vermieter. Eine Kochaktion vor dem Dresdner Rathaus soll helfen, hoffen die Vereinsmitglieder.

Die Kommunikation zur Stadtverwaltung war zuletzt eingebrochen – auch weil der Verein sich nicht an das gerichtliche Urteil zur Räumung hielt.   Der Vereinsvorsitzende Thomas Herold sieht die missliche Vereinssituation bisweilen anders. „Das ist ein skandalöser ruinöser Zustand. Als wir da waren, sah es deutlich besser aus“, sagte er auf DNN-Online-Anfrage zu dem ehemaligen Vereinsgelände, dessen Vertrag fristgerecht zum 30. Juni 2013 gekündigt wurde.

„Wir haben wichtige Stadtkultur gemacht und auch hausmeisterliche Aufgaben übernommen“, so Herold. Weil der Bebauungsplan des Grundstücks eine Teilnutzung für Kultur- und Sozialprojekte vorsehe, will Freiraum Elbtal auch den letzten Hoffnungszipfel einer Rückkehr nicht aufgeben. „Wir sind noch da, wenn das was wird“, so Herold. Nach der polizeilichen Räumung scheint eine Rückkehr für den Verein jedoch mehr als fraglich. Die Mitglieder sind momentan dezentral aktiv. Einige hätten ihre Werkstätten als Interimslösung auf dem künftigen GlobusGelände untergebracht.  

Mit einer Kochaktion vor dem Dresdner Rathaus will der Verein am 23. April gegen 14 Uhr vor dem Rathaus kochen und für Aufmerksamkeit sorgen. „Wir laden das Rathaus, und wer uns sonst noch unterstützen möchte ein, eine Pause zu machen und den Verein Freiraum Elbtal kennenzulernen“, so der Verein vorab.

dbr

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