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Lokales Freie Schulen in der Dresdner Neustadt schlagen Alarm
Dresden Lokales Freie Schulen in der Dresdner Neustadt schlagen Alarm
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08:57 05.12.2016
Die Bündnisgrünen aus der Neustadt haben die Stadtverwaltung aufgefordert, intensiv nach einer Lösung für die Probleme der freien Schulen in dem Stadtteil zu suchen. Quelle: dpa
Dresden

Die Bündnisgrünen aus der Neustadt haben die Stadtverwaltung aufgefordert, intensiv nach einer Lösung für die Probleme der freien Schulen in dem Stadtteil zu suchen. Laut dem Ortsbeirat Olli Mehl bieten die freien Schulen im Grundschulbereich in der Neustadt fünf Züge an und sorgen so dafür, dass es keinen Schulnotstand gebe. Trotzdem sei eine Genehmigung der Klassenbildung bereits im nächsten Schuljahr ohne zusätzliche Freiflächen in Frage gestellt.

„Seit über einem Jahr ist dem Stadtplanungsamt bekannt, dass die Freien Schulen für ihren Fortbestand zusätzliche Freiflächen nachweisen müssen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Melli-Beese-Grundschule, Neuen Waldorfschule Dresden und Freien AlternativSchule.. Die Gespräche mit dem Stadtplanungsamt über die Freiflächenproblematik seien ergebnislos verlaufen. „Betroffen sind auch die angegliederten Horte der Schulen, die in Regie des Eigenbetriebes Kindertagesstätten der Landeshauptstadt Dresden geführt werden.“

Laut Silke Nebe, Leiterin der Melli-Beese-Grundschule, müsse die Einrichtung für jedes Kind im Hort zehn Quadratmeter und für jedes Kind in der Oberstufe vier nachweisen. „Ohne zusätzliche Flächenausweisung ist der Schulausbau in Gefahr.“ Auch die Freie Alternativschule hat laut Daniel von Bahder Flächenbedarf.

Für den Sportunterricht wollen die drei Schulen mit einem Investor eine Turnhalle in der Albertstadt errichten. „Derzeit findet der Sportunterricht verteilt über die Turnhallen der Neustadt statt, die alle an der Kapazitätsgrenze sind“, erklärte Dalida Knoll von der Neuen Waldorfschule.

Hintergrund der Gespräche mit dem Stadtplanungsamt ist der Bebauungsplan Nummer 392, Dresden-Neustadt Nr. 40, Albertstadt Ost – Stauffenbergallee, der für das Viertel eine dichte Wohnbebauung vorsieht, nach Ansicht der Grünen aber keinen Raum für Hort, Frei- und Sportflächen vorsieht. „Damit schickt die Verwaltung zwei Schulen und deren Schulhorte in die Perspektivlosigkeit“, so Mehl. „Die Schulnetzplanung bricht schon 2017 zusammen.“ Deshalb sollte die Verwaltung schnellstmöglich eine tragfähige Lösung finden, fordert der Grünen-Ortsbeirat.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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