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Dresden Lokales Freie Evangelische Schule Dresden baut neue Schulhäuser
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18:11 09.09.2015
Isra, Phillip, Florian, Henriette und Michelle (v.l.) zeigen, wie ihre neue Schule aussehen soll. Im Hintergrund ist die alte Platte zu sehen, die weggerissen wird. Quelle: D. Flechtner

Bereits 2015 soll alles fertig sein.

"Im Winter ist es hier ziemlich kalt wegen der undichten Fenster, im Sommer dafür sehr heiß und außerdem gibt es viel zu wenige Klassenräume, so dass wir oft auch den Flur mit nutzen müssen", beschreibt Neuntklässler Florian die Misere in den jetzigen Gebäuden an der Hausdorfer Straße. Das mit der Wärme findet Michelle nicht ganz so dramatisch. "Da gibt es öfter hitzefrei", meint die Schülerin der 8. Klasse verschmitzt. Ansonsten aber freut auch sie sich, wenn die Schüler aus der unansehnlichen Platte, Baujahr 1969, in den Neubau auf demselben Gelände umziehen können.

Am Sonnabend kommender Woche ist 1. Spatenstich, die 1,8 Millionen Euro teure neue Sporthalle soll bis Ende des Jahres stehen. Anschließend werden die alte Halle abgerissen und die Grund- und die Mittelschule für 6,7 Millionen Euro errichtet. Die Bauanträge seien gestellt, die Baugenehmigungen stünden noch aus, berichtet FES-Geschäftsführer Gottfried Schumacher. Inklusive Außenanlage und Ausstattung belaufen sich die Kosten für den Schulneubau und die Sporthalle auf 11,5 Millionen Euro. "Fördermittel haben wir keine bekommen", so Schumacher. 250 000 Euro würden über Spenden finanziert.

Die dreizügige Grundschule wird über zwölf Klassenräume und sieben Horträume auf drei Etagen verfügen. Die Mittelschule mit je zwei Parallelklassen erhält zwölf Klassenräume auf fünf Etagen. Besonderheit: Die Mensa der Mittelschule und ein Mehrzweckraum können zu einer Aula vergrößert werden und die wiederum mit dem gegenüber liegenden Musikraum einen großen Veranstaltungsraum bilden. Abgesehen davon wird es in der Grundschule einen Andachtsraum geben, den auch die Mittelschüler mit nutzen dürfen. Die beiden Schulen sind miteinander verbunden, verfügen aber über separate Eingänge.

Mit der Planung hat die FES das Architekturbüro Schubert + Horst beauftragt, in dessen Händen beispielsweise auch der Neubau des Gymnasiums Bürgerwiese liegt. "Die Herausforderung liegt darin, die Schulhäuser mit relativ schmalem Budget zu bauen", erklärt Falk Schubert. Man habe daher auf den Generalunternehmer Otto Quast Fertigbau GmbH zurückgegriffen, der deutschlandweit bereits drei andere Freie Evangelische Schulen in Fertigteilbauweise errichtet habe.

Es sei auch überlegt worden, die alten Plattenbauten zu sanieren. "Aber abgesehen von den Defiziten beim Brandschutz wäre dann noch ein Anbau nötig gewesen und die Schüler hätten während der Bauzeit auslagert werden müssen", sagt Schubert. So aber können sie quasi zuschauen, wie ihre Schule wächst. Erst wenn sie umgezogen seien, würden die alten Schulgebäude abgerissen.

198 Grund- und 204 Mittelschüler besuchen im Moment die FES. "Wenn die Neubauten fertig sind, können wir 300 Grund- und 300 Mittelschüler aufnehmen", berichtet Schulleiter Thomas Kunz. In den Klassen würden maximal 25 Kinder lernen. Die FES feiert im Juni zudem 20-jähriges Bestehen. Die Grundschule besteht seit 1993, die Mittelschule seit 2006. Das Schulgeld beträgt 85 Euro für die Grund- und 100 Euro für die Mittelschüler.

Festwoche anlässlich 20 Jahre Freie Evangelische Schule: 6. Juni, 20 Uhr, literarische Lesung zum Thema Bildung in der Frauenkirche; 7. Juni, 17.30 Uhr, Festgottesdienst in der Versöhnungskirche; 8. Juni, ab 14 Uhr, Sommerfest mit 1. Spatenstich für Schulneubau (16 Uhr), Talkrunden, buntem Bühnenprogramm, Flohmarkt sowie Speis' und Trank

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.05.2013

Katrin Richter

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