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Freibäder in Weixdorf und Weißig werden kostenlos

Offene Badestellen geplant Freibäder in Weixdorf und Weißig werden kostenlos

Kein Eintritt, dafür aber Schwimmen auf eigene Gefahr: Ab der kommenden Saison wird es in Dresden zwei offene Badestellen geben. Gründe für die Umstrukturierungen sind rückläufige Besucherzahlen.

Im Waldbad Weixdorf kann künftig kostenlos gebadet werden.
 

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden.  Die Dresdner können sich in der kommenden Freibadsaison auf zwei kostenlose Bademöglichkeiten freuen. Die Dresdner Bäder GmbH hat beschlossen, dass die Badestellen in Weißig und Weixdorf künftig offen sind. Darüber informierten sie im Ortschaftsrat Schönfeld-Weißig am vergangenen Montag.

Das bedeutet, dass die Besucher keinen Eintritt mehr zahlen müssen, allerdings ab der kommenden Saison auf eigene Gefahr baden. „Wir haben uns Gedanken hinsichtlich Besucherzahlen gemacht und durch die stetige Rückläufigkeit ist die Entscheidung dazu gefallen“, erklärt Lars Kühl, Pressesprecher der Bäder GmbH. Vom 1. Mai bis zum 9. September werden also das Marienbad in Weißig und das Waldbad in Weixdorf zu den bekannten Zeiten zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet sein, es werden allerdings weder ein Bademeister noch anderes Personal vor Ort sein. Die Bäder bleiben auch weiterhin eingezäunt und werden nur tagsüber aufgeschlossen. Nächtliches Baden ist also nach wie vor nicht möglich. Rettungsringe für den Notfall werden weiterhin vorhanden sein und auch sonst ändert sich für die Besucher nicht viel. In anderen Regionen um Dresden habe man die Umstrukturierungen von Badestellen beobachtet und wolle sich nun ein Beispiel daran nehmen, erklärt Kühl.

Auch das Marienbad in Weißig wird künftig zur offenen Badestelle

Auch das Marienbad in Weißig wird künftig zur offenen Badestelle.

Quelle: Anja Schneider

Auch das Lößnitzbad in Radebeul hat diese Entwicklung im vergangenen Jahr durchgemacht und die Verantwortlichen wurden mit allerlei Sorgen der Anwohner und Besucher konfrontiert. Wer macht sauber und was ist, wenn etwas kaputt geht? Diesen Bedenken kann Kühl den Wind aus den Segeln nehmen: „Natürlich werden wir die Bäder weiterhin bewirtschaften. Es wird regelmäßig ein Mitarbeiter vorbeikommen und nach dem Rechten sehen, Müll beseitigen und notwendige Reparaturen verrichten“. Auf Vergnügungsgeräte müssen die Besucher künftig allerdings verzichten, denn Rutschen beispielsweise seien zu gefährlich, um sie in unbeaufsichtigten Bädern stehen zu lassen, erklärt Kühl.

Im Radebeuler Lößnitzbad verlief die Umstellung zur offenen Badestelle besser als erwartet. Die Befürchtungen von Anwohnern, Besuchern und Stadträten haben sich nicht bestätigt. Bleibt abzuwarten, ob sich die neuen offenen Dresdner Badestellen ähnlich gut entwickeln. Weitere Umstrukturierungen dieser Art sind laut Kühl in der nächsten Zeit nicht geplant.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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