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Tillich würdigt die Arbeit des Friedensnobelpreisträgers de Klerk

„Kraft der Versöhnung“ Tillich würdigt die Arbeit des Friedensnobelpreisträgers de Klerk

Frederik Willem de Klerk verkündete 1990 das Ende der Apartheid in Südafrika. Der Friedensnobelpreisträger sprach am Montag im "Forum Frauenkirche" über das Miteinander in multikulturellen Gesellschaften.

Bereits am Mittag hatte der Ministerpräsident de Klerk in der Sächsischen Staatskanzlei zu einem Gespräch empfangen. De Klerk ist der vierte Redner der Konzeptreihe  „Friedensnobelpreisträger in der Frauenkirche Dresden“.

Quelle: Sächsische Staatskanzlei

Dresden. In Afrika hieß die wichtigste Ansprache von Frederik Willem de Klerk nur „die Rede“. Dabei verkündete der ehemalige südafrikanische Präsident bahnbrechendes: 1990 erklärt de Klerk die Apartheid für beendet. Mit seiner Rede in der Frauenkirche, zum Thema „Wege zu einem Miteinander innerhalb multikulturell geprägter Nationen“, sprach der Friedensnobelpreisträger am Montag erneut ein Thema an, das weltweit von zentraler Bedeutung ist.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) würdigte de Klerk im Rahmen seiner Friedensnobelpreisträgerrede in der Dresdner Frauenkirche für seine außergewöhnliche politische Leistung. Gemeinsam mit Nelson Mandela, dem Nachfolger de Klerks, habe er Südafrika in eine neue, bessere Zukunft geführt, so Tillich.

Die ersten demokratischen Wahlen in Südafrika zurzeit der Präsidentschaft de Klerks hatten zu einem Ende der Gewalt geführt und den Weg für ein friedliches Miteinander geebnet.  „Das macht deutlich, wie groß die Kraft der Versöhnung und des Ausgleichs, der Freiheit und der Demokratie wirklich ist“, sagte Tillich am Montagabend. Der Ministerpräsident rief dazu auf, sich immer an diesen Grundsatz zu erinnern, wenn wir heute und in Zukunft mit Krisen und Konflikten umgehen müssen oder uns auf dem Weg der internationalen Zusammenarbeit weltweit für Menschenrechte einsetzen.

„Wenn wir unser Zusammenleben hier in Deutschland und Europa gestalten, sollten uns stets Respekt, Toleranz und Offenheit leiten – ganz gleich, welche Hautfarbe ein Mensch hat, aus welcher Kultur er kommt  oder welcher Religion er angehört“, sagte Tillich am Montag in der Frauenkirche.

mir

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