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Fraunhofer-Institut IWS Dresden: 3D-Druck-Experte löst Laser-Forscher ab

Christoph Leyens Fraunhofer-Institut IWS Dresden: 3D-Druck-Experte löst Laser-Forscher ab

Christoph Leyens ist der neue neuen geschäftsführende Leiter im Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden. Der 50-jährige Werkstoffwissenschaftler tritt die Nachfolge des 66-jährigen Laser-Experten Prof. Eckhard Beyer an, der das Institut 20 Jahre lang geführt hatte.

Prof. Christoph Leyens

Quelle: Fraunhofer IWS Dresden

Dresden. Christoph Leyens ist der neue neuen geschäftsführende Leiter im Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden. Der 50-jährige Werkstoffwissenschaftler tritt die Nachfolge des 66-jährigen Laser-Experten Prof. Eckhard Beyer an, der das Institut 20 Jahre lang geführt hatte. Das hat das IWS am Dienstag mitgeteilt. Beyer bleibe aber Mitglied der Institutsführung.

Prof Eckhard Beyer

Prof. Eckhard Beyer

Quelle: Fraunhofer IWS Dresden

Bereits abzusehen ist, dass der Führungswechsel auch die Schwerpunkte innerhalb der Forschungseinrichtung etwas verändern wird: Leyens gilt als Experte für den industriellen 3D-Druck. Er hatte gemeinsam mit Kollegen der Technischen Universität Dresden das „Zentrums für Additive Fertigung Dresden“ (AMCD) aufgebaut. „Der Laser ist und bleibt unser wichtigstes Werkzeug“, betonte der neuen Chef. Aber: „Zukünftig werden wir aber noch stärker als bisher den Werkstoff in den Fokus unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten rücken.“

Christoph Leyens wurde 1967 in Oldenburg geboren. Er studierte an der renommierten RWTH Aachen Werkstoffwissenschaft. Dann forschte er am Institut für Werkstoff-Forschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln. Im Anschluss war er Professor für Metallkunde und Werkstofftechnik an die BTU Cottbus und geschäftsführender Gesellschafter des Leichtbauzentrums „Panta Rhei“. 2010 wechselte er nach Dresden und wurde Professor für Werkstofftechnik an der TU.

Das IWS entstand 1990 aus dem Zentralinstitut für Festkörperphysik und Werkstoffforschung“ (ZFW) der DDR-Akademie der Wissenschaften (AdW) in Dresden. Heute hat das IWS ein Stammpersonal von 231 Mitarbeitern. und einen Haushalt von 31 Millionen Euro.

Von Heiko Weckbrodt

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