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Frauenkirchen-Pfarrer für Perspektivwechsel bei Fragen der Zeit

„Wenn Dein Kind Dich morgen fragt ...“ Frauenkirchen-Pfarrer für Perspektivwechsel bei Fragen der Zeit

Die Stiftung Frauenkirche blickt mit ihrem Forum in diesem Jahr unter dem Leitgedanken „Wenn Dein Kind Dich morgen fragt ...“ in die Zukunft. „Wenn Kinder fragen, verschlägt es Erwachsenen ja oft die Sprache“, erklärte Pfarrer Sebastian Feydt den Hintergrund vor dem Auftaktpodium am Donnerstag.

Die Stiftung Frauenkirche blickt mit ihrem Forum in diesem Jahr unter dem Leitgedanken „Wenn Dein Kind Dich morgen fragt ...“ in die Zukunft.

Quelle: dpa

Dresden. Die Stiftung Frauenkirche blickt mit ihrem Forum in diesem Jahr unter dem Leitgedanken „Wenn Dein Kind Dich morgen fragt ...“ in die Zukunft. „Wenn Kinder fragen, verschlägt es Erwachsenen ja oft die Sprache“, erklärte Pfarrer Sebastian Feydt den Hintergrund vor dem Auftaktpodium am Donnerstag. Diesem Phänomen der Sprachlosigkeit solle begegnet werden mit Antworten, die über die Entscheider-Generation hinausreichen. „Unsere Schwierigkeit, überzeugende Antworten auf die aktuellen Probleme zu finden, rührt daher, dass wir sie losgelöst von nachhaltigen Auswirkungen betrachten.“

Das zeige sich in der fehlenden Weiterentwicklung demokratischer Strukturen, dem ausbleibenden interreligiösen Dialog, beim Umgang mit Ressourcen oder bestimmten sicherheitspolitischen Themen. „Wir brauchen einen Perspektivwechsel.“ Es gehe um Nachhaltigkeit bei gegenwärtigen politischen Grundentscheidungen. Allesamt Fragen, die auch nächste Generationen betreffen: Umgang mit Ressourcen, „der von uns ausgelöste Klimawandel, die Zukunftsfähigkeit unserer Art zu Leben“. All dies müsse aus der Sicht der Kinder und Enkel gedacht werden.

Auch die diesjährige Peace Acadamy (18. bis 21. Mai) richte sich an die Nachgeborenen. „Sie wirft die Frage auf: Was ist Dir die Welt wert? Wir rufen die jungen Leute auf, ihre Werte in die globale Waagschale zu werfen“, erklärte Feydt. An der Frauenkirche, Symbol für Frieden und Versöhnung, werden sich Jugendliche und junge Erwachsene ganz verschiedener religiöser und kultureller Prägung treffen und darüber diskutieren, auf welchen Werten das Zusammenleben in Europa und der Welt fußt.

„An einem Ort wie der Frauenkirche berührt es aber außerdem die Frage, welchen Unterschied es zwischen Werten und Tugenden gibt“, sagte der Pfarrer. „Wir leben in Europa in fast werteseeligen Zeiten, wo verschiedene Dinge zu Werten erklärt werden. „Was uns aber religionsübergreifend in guter Weise zusammenleben lässt, ist eine Rückbesinnung auf Tugenden.“ Sie gäben dem Leben Halt und Basis, auch in turbulenten Zeiten zu bestehen. „Die Frauenkirche mit den Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung in der Kuppel ist wie geschaffen für diese Werte- und Tugendendebatte“, meinte Feydt.

dpa

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