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Lokales Forschungsteam stellt Ergebnisse zu Logistik bei Naturkatastrophe vor
Dresden Lokales Forschungsteam stellt Ergebnisse zu Logistik bei Naturkatastrophe vor
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17:00 24.04.2017
Betroffene einer Naturkatastrophe müssen oft zu lange auf benötigte Hilfsmittel warten. Quelle: Dpa
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Dresden

Das Ausmaß von Naturkatastrophen, von denen weltweit jährlich Millionen Menschen betroffen sind, stellt unsere Gesellschaft zunehmend vor große Herausforderungen. Eine funktionierende Logistik ist hier entscheidend für die Wirksamkeit humanitärer Hilfseinsätze. Während Logistiknetzwerke im kommerziellen Umfeld weit entwickelt sind, haben sowohl Hilfsorganisationen als auch die betriebswirtschaftliche Forschung lange Zeit diesen Aspekt vernachlässigt. Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass ein besseres Informationsmanagement zwischen allen am Hilfseinsatz beteiligten Akteuren notwendig ist, um Hilfsmittel schnell, effizient und gerecht zu verteilen.

Ein Forschungsprojekt der Professur für Betriebswirtschaftslehre/Logistik an der Technischen Universität Dresden setzt an dieser Forschungslücke an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Anfangsphase, also dem Zeitraum unmittelbar nach Eintritt der Katastrophe. Hierzu arbeitet das Forscherteam um Prof. Rainer Lasch und Christian Hein an einem Instrument, welches die Verarbeitung und Auswertung von Informationen unterstützen soll. Erste Studienergebnisse wird Christian Hein auf der „Tagung zur humanitären Logistik“ vorstellen, die am Donnerstag, 27. April, an der TU stattfindet. Die Tagung, auf der nicht nur Forschungsergebnisse verschiedener Wissenschaftler präsentiert, sondern auch Einblicke in den Alltag von Hilfsorganisationen gegeben werden, ist in den deutschlandweiten Tag der Logistik eingebettet.

Von gm

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