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Lokales Forschungsallianz von London und Dresden
Dresden Lokales Forschungsallianz von London und Dresden
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12:02 06.10.2018
Prof. Gianaurelio Cuniberti leitet den Lehrstuhl für Materialwissenschaft und Nanotechnik an der TU Dresden. Quelle: Heiko Weckbrodt
Dresden/London

Die Werkstoff-Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden (TUD) und des „King’s College“ in London schmieden eine Forschungsallianz: Nach Medizinern, Biologen und Nachrichtentechnologen machen nun auch die Materialforscher beim gemeinsamen „Transcampus“ beider Unis mit. Das sieht eine Vereinbarung („Memorandum of Understanding“) vor, das die Sachsen und Engländer am Rande einer Londonreise des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) nun unterzeichnet haben.

Beteiligt sind das „Dresden Center for Computational Materials Science“ (DCMS) der TUD und das „Thomas Young Centre“ (TYC) in London. Zusammen wollen sie ein international führendes Forschungscluster in den Materialwissenschaften schmieden. „Dresden ist in Europa und weltweit ein führendes Zentrum der Materialforschung“, schätzte der geschäftsführende DCMS-Direktor Prof. Gianaurelio Cuniberti vom TUD-Lehrstuhl für Materialwissenschaft und Nanotechnik der TU Dresden ein. „Die Kompetenzen von Dresden und London in den Materialwissenschaften ergänzen sich perfekt. Beide Seiten können sich aus der Kooperation neue Impulse erhoffen.“

Der „Transcampus“ entstand 2015. Auf diesem ideellen gemeinsamen Uni-Campus kooperieren TU Dresden und des „King’s College“ in Lehre und Forschung. Dazu gehören Studenten- und Doktoranden-Austauschprogramme, gemeinsame Professoren sowie Forschungsprojekte. Anfangs kooperierten hier vor allem Mediziner und Biologen in der Krebsforschung und Transplantationsmedizin, später stießen andere Fachdisziplinen hinzu.

In der Inselzell-, Nieren- und Knochenmarktransplantation gehöre der Transcampus London – Dresden mittlerweile zu den größten Transplantationszentren der Welt, schätzte die TU Dresden ein. „Bisher acht gemeinsam berufene Professuren mit freiem Zugang zu den Einrichtungen und Forschungsinhalten beider Standorte sowie bewilligten Förderungen in Höhe von über 50 Millionen Euro haben es den Forschern ermöglicht, ihre Stärken zu vereinen. So profitierten beispielsweise bisher unheilbar erkrankte Kinder in Sachsen von neuen Gentherapien aus London.“

Von DNN

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