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Lokales Forschung im Film - Porträt der TU Dresden mit Musik
Dresden Lokales Forschung im Film - Porträt der TU Dresden mit Musik
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17:16 09.09.2015
Die Geigerin Elina Rubio verleiht den Wissenschaftsthemen einen künstlerischen Anstrich. Quelle: PR

Die spanische Geigerin Elina Rubio führt musikalisch durch den Film "Hochspannend: TU Dresden" und verleiht den Wissenschaftsthemen einen künstlerischen Anstrich. Kim-Astrid Magister, Leiterin Uni-Marketing, begründet das Anliegen des Imagefilmes so: "Wir wollen die Leistungsfähigkeit sowie den Beitrag der Technischen Universität Dresden bei der Lösung globaler Fragen unserer Zeit zeigen." Um Themen wie Umwelt und Gesundheit, Mobilität, Kommunikation und Energie miteinander zu verbinden, wurde Elina Rubio, die einst jüngste Studentin Sachsens, hinzugezogen. Inzwischen hat die hochbegabte 18-Jährige die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber erfolgreich absolviert und steht vor einer großen Karriere. Sie würdigt Dresden als weltoffene Universitätsstadt und ist nach wie vor sehr froh über die hiesigen Studienbedingungen.

Mit mutig ineinander geschnittenen Capricen von Heinrich Wilhelm Ernst und Niccolò Paganinis führt Elina Rubio durch den Film. Nicht ganz so virtuos klingt die etwas altbackene Rhetorik, um Kapitel wie "Luft zum Atmen", "Wasser zum Leben", "Heilung für Kranke", "Akzeptanz für Fortschritt" und "Elektronik der Zukunft" inhaltlich zu bewerben und die Weltmarktchancen wissenschaftlicher Forschung aus Dresden zu belegen.

Die Dresdner Filmproduktionsfirma Avanga hatte vor einem Jahr bei der Projektausschreibung das beste Konzept der rund zehn Bewerber vorgestellt und sechs Tage lang gedreht. Eine englische Version des Films soll Ende Januar fertiggestellt sein. Der letzte Imagefilm über die Universität datiert aus dem Jahr 2003, er war anlässlich der 175-Jahrfeier gedreht worden.

TU-Sprecherin Magister bekräftigt die Idee, auf wissenschaftliche Höchstleistungen zu setzen. "Die TU Dresden ist in Lehre und Forschung global vernetzt, um an den Herausforderungen heutiger Problemstellungen mitzuwirken." Beispiele dafür sind Arbeiten zum Thema Klima und Wasser, zu regenerativen Therapien sowie zur Entwicklung der künftigen Elektronik. Dass sich musikalische Künste und Naturwissenschaften ineinanderfügen, ist für sie überhaupt keine Frage: "Wir wollen die Zuschauer auch emotional ansprechen und sind sehr froh, mit Elina Rubio dafür eine mitreißende Musikerin gefunden zu haben. Sie bildet sozusagen die ästhetische Klammer des Films."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.01.2015

Michael Ernst

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