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Forscher der TU-Dresden entwickeln Sensor für Krebs-Gen

Mutationen erkennen Forscher der TU-Dresden entwickeln Sensor für Krebs-Gen

Rauchmelder schlagen Alarm, wenn es in einem Gebäude brennt und schützen so Leben. Forscher der Medizinischen Fakultät der TU Dresden haben jetzt einen molekularen Rauchmelder für das wichtigste menschliche Krebs-Gen, das sogenannte TP53 Gen, entwickelt. Diese häufigste Krebs-Mutation in Zellen könnte frühzeitig abgetötet, eine Ausbreitung damit verhindert werden.

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Die Forscher planen mit ihren Ergebnissen neue Krebs-Diagnoseverfahren zu entwickeln.

Quelle: dpa

Dresden. Rauchmelder schlagen Alarm, wenn es in einem Gebäude brennt und schützen so Leben. Forscher der Medizinischen Fakultät der TU Dresden haben jetzt einen molekularen Rauchmelder für das wichtigste menschliche Krebs-Gen, das sogenannte TP53 Gen, entwickelt. Diese häufigste Krebs-Mutation in Zellen könnte frühzeitig abgetötet, eine Ausbreitung damit verhindert werden.

Krebs entsteht durch Veränderungen im menschlichen Erbgut. Mutationen verstärken sich unerkannt über die Zeit und führen letztendlich dazu, dass sich Zellen ungehemmt teilen können. In 50 Prozent aller Tumore ist das TP53 Gen nicht mehr funktionstüchtig. Hier setzten die Forscher um Prof. Frank Buchholz an. Wie ein Sensor zeigt der entwickelte molekulare „Detektor“ an, ob das TP53 Gen gestört ist. Ist das Gen defekt, wird der Sensor aktiviert und leitet den Zelltod ein. „Wir therapieren Krebszellen bisher lange nachdem diese den bösartigen Transformationsprozess durchlaufen haben“, sagt Prof. Buchholz. Dadurch kommt eine Therapie häufig zu spät, um alle Krebszellen im Körper eliminieren zu können.

„Durch die Generierung des Sensors wird es nun erstmals möglich, diesen Teufelskreis zu einem frühen Zeitpunkt zu durchbrechen“, so der Wissenschaftler. Die Forscher planen mit ihren Ergebnissen neue Krebs-Diagnoseverfahren zu entwickeln und langfristig einen künstlichen Schutz vor Krebsmutationen aufzubauen.

Von cg

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