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Fluthelfer von der Leipziger Straße in Dresden bedanken sich für Hilfe der Kita-Kinder

Fluthelfer von der Leipziger Straße in Dresden bedanken sich für Hilfe der Kita-Kinder

Die Flut war für die Kinder der Outlaw-Kindertagesstätte an der Rehefelder Straße/Ecke Bürgerstraße eine aufregende Zeit. "Sie bekamen natürlich schon durch ihre Familien mit, dass die Elbe immer mehr überflutet.

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Kinder der Kita Rehefelder Straße freuen sich mit Claudia Voigt Baranyai, der Leiterin der Einrichtung des freien Trägers der Outlaw Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, über das Dankeschön der Fluthelfer.

Quelle: Andor Schlegel

Manche haben mit ihren Eltern sogar Sandsäcke geschleppt", weiß Kita-Leiterin Claudia Voigt Baranyai.

Als dann am Dienstag, dem 4. Juni, über Facebook der Hilferuf kam, dass der Sand an der Leipziger Straße alle ist, hielten die Erzieher mit den Kindern "Kriegsrat". "Die Kinder haben ganz schnell gesagt: Ja, wir wollen unsere Stadt retten. Wir spenden den Sandkastensand", schildert die Kita-Leiterin. Bis zum Abend war dann nicht nur der große Sandkasten, sondern auch die Matschanlage leer. Neben den vielen freiwilligen Fluthelfern schaufelten auch Kita-Kinder und Eltern mit.

Mittwoch mobilisierte dann der nächste Facebook-Hilferuf die Kita. "Es hieß, dass die Helfer Hunger haben", so Claudia Voigt Baranyai. Also zogen Erzieher mit einigen Kita-Kindern durch die umliegenden Geschäfte, warben Getränke und Lebensmittel ein. "15 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren schmierten dann in Windeseile Schnitten und Brötchen. Eine Abordnung brachte all das dann den Helfern auf der Leipziger Straße."

Dieses Engagement der Knirpse ging den freiwilligen Helfern zu Herzen. "Spontan beschlossen die Helfer auf dem Sandsackplatz, die vielen leeren Flaschen der gespendeten Getränke zu sammeln und den Kindern das Geld zu schenken", so Sven Helbig. Der Hausmeister hatte zur Flut das Kommando auf einem Teil der Leipziger Straße übernommen, um die Arbeit der unzähligen Helfer zu koordinieren (DNN berichteten). Etwa 107 Euro kamen zusammen, die zwei an der Leipziger Straße ansässige Firmen noch auf 200 Euro aufrundeten. Gestern wurde das Geld übergeben.

"Wir werden jetzt wieder gemeinsam mit den Kindern beraten, was wir mit dem Geld machen", freut sich Claudia Voigt Baranyai. Sand muss die Kita von dem Geld allerdings nicht mehr kaufen. Enthusiastisch hatten hunderte freiwillige Helfer, als der Elbpegel wieder fiel, den Inhalt von nicht benötigten Sandsäcken in die Kita-Sandkästen gefüllt. Weil der aber nicht zertifiziert war, musste er wieder raus. Mittlerweile hat die Sächsische Bauunion neuen Sand angeliefert, so dass die Kinder seit Mittwoch vergangene Woche wieder buddeln können.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.06.2013

Steinbach, Catrin

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