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Lokales Fernsehturmverein verärgert über Verzögerung
Dresden Lokales Fernsehturmverein verärgert über Verzögerung
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08:55 02.05.2017
Der Dresdner Fernsehturm.  Quelle: dpa
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Dresden

 Anfang April wurde mit großer Spannung die angekündigte Präsentation der Machbarkeitsstudie zur Wiedereröffnung des Fernsehturms erwartet. Stadt, Land und Fernsehturminhaber Telekom hatten im vergangenen Jahr die 100 000 Euro teure Studie in Auftrag gegeben, die Ergebnisse sollten eigentlich am 1. April vorgelegt werden.

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Zukunftsvisionen um den Fernsehturm

Die Studie ist zwar abgeschlossen, doch bislang geschehen ist noch nichts. Auf Anfrage der DNN Mitte April äußerte sich die Stadt, man werde über die Studie informieren, sobald dafür eine konkrete Zeit abgestimmt sei. Der Fernsehturmverein wird seit dem auch immer wieder vertröstet, man sei noch in „finalen Abstimmung“ heißt es von den Offiziellen.

Nun richtet sich der Fernsehturmverein mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). „Wir können überhaupt nicht verstehen, wieso eine, vor allem steuermittelfinanzierte Machbarkeitsstudie den Bürgern und dem Verein nicht nach deren Fertigstellung bekannt gemacht wird, sondern erst dieser langen Prüfung unterzogen werden muss“, heißt es in dem offenen Brief.

So vermutet der Verein weiter, „dass sich offenbar Freistaat, Landeshauptstadt und Telekom nicht einig werden können, welche Konsequenzen aus den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie zu ziehen sind.“ Jede Verzögerung würde das Ziel, den Fernsehturm Wieder zugänglich zu machen, noch weiter in die Ferne rücken. Deshalb erwartet der Verein, dass sich der Ministerpräsident persönlich für eine unverzügliche Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie einsetzt.

Von Sebastian Burkhardt

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