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Lokales Fast 100.000 Menschen pendeln zur Arbeit nach Dresden
Dresden Lokales Fast 100.000 Menschen pendeln zur Arbeit nach Dresden
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15:22 02.03.2019
Darüber, wie die Pendler ihren Arbeitsweg bewältigen, sagen die Zahlen nichts aus. Einige werden sicher mit dem Zug fahren. Quelle: Christoph Schmidt/dpa
Dresden

Von den 225.536 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Dresdnern pendeln 24,8 Prozent zur Arbeit in andere Kreise. Diesen 55.980 Auspendlern stehen 96.205 Beschäftigte gegenüber, die wochentäglich aus anderen Landkreisen zur Arbeit nach Dresden fahren – die Einpendler. Diese Zahlen lassen sich dem interaktiven Pendleratlas der Arbeitsagentur entnehmen. Die Daten stammen vom Juni 2018.

Die stärksten Einpendler-Ströme kommen aus den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (29,199), Meißen (20.038) und Bautzen (14.363). In genau dieselben Landkreise fahren auch die meisten der Auspendler aus Dresden zur Arbeit. Vergleichsweise wenige Menschen kommen zum Arbeiten aus oder fahren nach Leipzig, Oberspreewald-Lausitz, Mittelsachsen, Chemnitz, Zwickau und dem Erzgebirgskreis.

Auspendler von Dresden

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge: 13 408

Meißen: 11 220

Bautzen: 7952

Leipzig, Stadt: 2466

Mittelsachsen: 1999

Chemnitz, Stadt: 1556

Görlitz: 696

Oberspreewald-Lausitz: 587

Zwickau: 481

Erzgebirgskreis: 308

Einpendler nach Dresden

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge: 29 199

Meißen: 20 038

Bautzen: 14 363

Mittelsachsen: 3798

Leipzig, Stadt: 3026

Görlitz:2412

Chemnitz, Stadt: 1894

Erzgebirgskreis: 1476

Zwickau: 1251

Oberspreewald-Lausitz: 1239

Der Saldo für Dresden beträgt +40.225. Das heißt, es kommen 40.225 mehr Pendler in die Stadt, als sie Dresden verlassen, um anderswo zu arbeiten.

Der Pendleratlas listet die zehn Kreise in einem 150-Kilometer-Umkreis zum ausgewählten Ort mit den stärksten Ein- und Auspendlerbewegungen auf. Nicht erfasst sind Pendler, die im Ausland arbeiten – im Fall von Dresden etwa Beschäftigte, die nach Tschechien pendeln oder andersherum.

Von fkä

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