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Familiennachzug: 240 Personen kamen in diesem Jahr bislang nach Dresden

Soziales Familiennachzug: 240 Personen kamen in diesem Jahr bislang nach Dresden

Der Familiennachzug bei Flüchtlingen sorgt derzeit in Deutschland für heftige Diskussionen. In Dresden nannte jetzt Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel Zahlen für die Landeshauptstadt.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. In Dresden sind im Jahr 2016 insgesamt 144 Personen im Rahmen des Familiennachzugs bei Flüchtlingen aufgenommen worden. Das erklärte Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel jetzt im Stadtrat auf eine Anfrage von Jörg Urban (AfD), der auf jüngste Statistiken der Stadt zu Asylbewerbern und Flüchtlingen verwies, wonach in Dresden derzeit 3853 Personen registriert sind, von den 58 Prozent als Einzelpersonen geführt werden.

Bis zum 31. August dieses Jahres seien es 239 Personen im Rahmen des Familiennachzugs nach Dresden gekommen, erklärte Sittel. „Insofern zeichnet sich hier eine entsprechende Tendenz ab“, fügte der Bürgermeister hinzu. Die Landeshauptstadt sei bei der Genehmigung des Nachzugs nicht involviert. Nach Sittels Angaben sind die Anträge auf Familienzusammenführung bei der jeweiligen deutschen Auslandsbehörde zu stellen. Die Stadt Dresden könne daher keine Angaben zur Zahl der Anträge machen. Der CDU-Politiker verwies darauf, dass der Familiennachzug nicht nur den Bereich der Ausländerbehörde tangieren würden, sondern auch Auswirkungen auf den Geschäftsbereich Soziales habe.

Wer in Deutschland einen Asylanspruch nach dem Grundgesetz hat oder nach der Genfer Flüchtlingskonvention, der hat das Recht auf Familiennachzug. Derzeit wird heftig diskutiert, ob der bis 2018 ausgesetzte Familiennachzug für Flüchtlinge ohne Asylanspruch („subsidiärer Schutz“) verlängert wird. Das Auswärtige Amt stellte im ersten Halbjahr dieses Jahres rund 60000 Visa für die Familienzusammenführung aus. Davon gingen knapp die Hälfte an Angehörige von Syrern und Irakern. 2016 waren für Angehörige von Flüchtlingen bundesweit 105000 Visa erteilt worden, im Jahr davon waren es rund 70000.

Von Ingolf Pleil

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