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Lokales Fahrten zu Wasser und zu Lande zum 18. Dampfschiff-Fest in Dresden
Dresden Lokales Fahrten zu Wasser und zu Lande zum 18. Dampfschiff-Fest in Dresden
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14:39 04.08.2016
Karin Hildebrand und Joachim Breuninger sind vorbereitet auf das Dampfschiff-Fest. Quelle: Christoph Springer
DRESDEN

“Ich gehe fest davon aus, dass wir fahren und unsere Parade durchführen können.“ Die Vorfreude steht Karin Hildebrand ins Gesicht geschrieben. Nach dem schlimmen Ebbe-Jahr 2016, bei dem das Dampfschiff-Fest quasi ins Niedrigwasser gefallen ist, sieht es dieses Mal gut aus für die Sause an und auf der Elbe. Der Pegel stimmt, die Stimmung steigt und die Planungen sind abgeschlossen, ließen die Dampferchefin, Joachim Breuninger, der Direktor des Verkehrsmuseums, und Eventplaner Frank Schröder von der gleichnamigen Dresdner Agentur wissen.

Sie locken parallel zum Stadtfest ans Terrassenufer und ins Verkehrsmuseum. Dabei stehen Dampfmaschinen im Mittelpunkt – zu Wasser und zu Lande, in Originalgröße und als Modell. Auf dem Dampfer Rathen, der dann am Anleger 2 fest macht, werden wieder Dampfmodelle gezeigt. Nicht weit davon entfernt lockt eine Wiederholung, die 2015 „aus der Not geboren wurde“, so Hildebrand. Das Sonnendeck des Schiffs „Gräfin Cosel“ wird am Sonnabend und am Sonntag abends zur Entspannungsoase.

Wer den Blick von dort übers Terrassenufer streichen lässt, entdeckt jede Menge Action. Die reicht vom größten Kettenkarussell Ostdeutschlands, bei dem Passagiere in 36 Metern Höhe mit bis zu 60 Stundenkilometern durch die Luft rauschen, bis zum Einsatz zahlreicher Dampffahrzeuge. Star ist dabei eine 100 Jahre alte Straßendampflok aus der Maschinenfabrik C.G. Haubold in Chemnitz. Sie rollt ebenso über den Asphalt wie ein Dampf-Lkw und mehrere Dampftraktoren.

Die kleinen Trecker bieten sich auch als Transportgelegenheit von der Elbe hinauf zum Verkehrsmuseum an. Im Hof wird an diesen Tagen eine Dampfsäge in Aktion gezeigt, in der Pferdeschwemme fahren ferngesteuerte Schiffsmodelle. Die Modelleisenbahn im Verkehrsmuseum ist in Betrieb und es locken Sonderführungen durch die neue Ausstellung „Migration, (Aus-)Wanderung, Vertreibung, Flucht in Vergangenheit und Gegenwart“. Hobbyexperten können bei einem Suchspiel mitmachen, in dem es um Dampf und Dampfmaschinen geht.

Der Clou zum Dampfschiff-Fest: Das gesamte Angebot ist gratis, auch für die Mitfahrten auf den Dampfmobilen braucht es keine Fahrkarten. Nur für die Fahrgeschäfte am Terrassenufer und natürlich für Schiffsfahrten müssen Tickets gelöst werden.

www.dampfschiff-fest.de

Von Christoph Springer

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