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Fahrradreise von Dresden in die Mongolei

Abenteuer Fahrradreise von Dresden in die Mongolei

13 500 Kilometer Weg legten die beiden Schulfreunde Ludwig Gloger und Johann-Georg Cyffka mit dem Fahrrad zurück, um ihr Ziel in der Mongolei zu erreichen. Dafür durchquerten sie 15 Länder und erlebten zahlreiche Abenteuer.


Quelle: Florient Zwein

Dresden/Ulaanbaatar. Am 22. April dieses Jahres sind die beiden Schulfreunde Ludwig Gloger und Johann-Georg Cyffka mit dem Fahrrad von Dresden aus zu einer lange Reise aufgebrochen. Nun sind sie wohlbehalten ein knappes halbes Jahr später an ihrem Ziel Ulaanbaatar in der Mongolei angekommen. 2016 kam die Idee für den Ausflug auf, für welchen Cyffka ein sogenanntes „Sabbatjahr“ als Auszeit vom Beruf in der Marketingbranche genommen hat. „Wir haben uns mit weniger Planung in dieses Abenteuer gestützt“, erklärt Gloger.

Mit entsprechender Ausrüstung, nötigen Impfungen, Reiseversicherung, Budget und einem Visum für Usbekistan ausgestattet, starteten die beiden am Elberadweg unter dem blauen Wunder. Bis zu ihrem asiatischen Zielpunkt legten sie rund 13 500 Kilometer Weg zurück und durchquerten dabei die 15 Länder Tschechien, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Serbien, Bulgarien, die Türkei, Georgien, Aserbaidschan, den Iran, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisistan, Kasachstan und Russland.

Zwischen den 152 Radfahrtagen haben Gloger und Cyffka 45 Tage Pause eingelegt. Insgesamt radelten die beiden 720 Stunden lang. Meistens waren die Schulfreunde dabei zu zweit, gelegentlich aber auch in Begleitung von bis zu zehn anderen Radfahrern aus den Niederlanden, England, Schweden, Aruba, Spanien, Frankreich und weiteren.

„In dem halben Jahr haben wir die unglaublichsten Begegnungen mit Menschen und Gästen erleben dürfen“, berichtet Gloger. Die Gastfreundschaft, Geschenke, wie etwa hunderte Melonen im Iran, und zahlreiche private Einladungen waren „ein wichtiger Bestandteil dieser Reise“. Außerdem hätten sie „vom Erdbeeben bis zum Skorpionstich wirklich alles erlebt, was man sich auf so einem Abenteuer vorstellen kann“, erzählt Gloger. Während ihrer Fahrt hätten sie Temperaturen „von glühender Hitze in der Wüste bei 54,4 Grad“ bis „eisiger Kälte im Hochland bei Minus 12 Grad“ gemessen. Der höchste Punkt der Fahrradfahrt war ein Pass mit 4655m in Tadschikistan, insgesamt haben Gloger und Cyffka über 90.000 Höhenmeter bergauf absolviert. Ende November planen die Schulfreunde, ihre Rückreise in die Heimat mit der transsibirischen Eisenbahn anzutreten.

Von Katharina Jakob

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