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Lokales Fahrbahnsperrung wegen Prüfung auf Blauem Wunder
Dresden Lokales Fahrbahnsperrung wegen Prüfung auf Blauem Wunder
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12:26 26.06.2018
Weil Fachleute das Blaue Wunder unter die Lupe nehmen, müssen Autofahrer und Fußgänger dort zeitweise Einschränkungen hinnehmen. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Bis Ende Juli prüfen Fachleute das Blaue Wunder auf Herz und Nieren. Deswegen war am Montag und ist am Dienstag noch einmal der stadtauswärtige Fahrstreifen zwischen 9 und 15 Uhr gesperrt. Der Verkehr rollt über den linken Gegenfahrstreifen an der Baustelle vorbei. Am Mittwoch und am Donnerstag ist dann die andere Brückenhälfte an der Reihe. An diesen Tag ist zwischen 9 und 15 Uhr einer der beiden stadteinwärtigen Fahrstreifen auf der Brückenfahrbahn gesperrt.

Auch Fußgänger müssen durch die sogenannte Brückenhauptprüfung Einschränkungen in Kauf nehmen. Der unterstromige, das heißt in Richtung Stadtzentrum gelegene, Fußweg ist bis zum Donnerstag komplett gesperrt. Der gegenüberliegende Gehweg ist dann vom 24. bis 26. Juli für Passanten geschlossen. Diese müssen den jeweils anderen Fußweg benutzen.

Die Stadtverwaltung lässt sich die regelmäßig anstehende Brückenhauptprüfung des Blauen Wunders 34 000 Euro kosten. Die Elbquerung wurde 1893, also vor genau 125 Jahren, eröffnet. Die in die Jahre gekommene Stahlkonstruktion hat nach Schätzungen aus dem Straßen- und Tiefbauamt derzeit noch eine Lebensdauer von etwas mehr als 20 Jahren – auch dazu wird die Prüfung neue Erkenntnisse bringen. Eigentlich begann die Stadt im vergangenen Jahr ein bis 2030 laufendes und rund 45 Millionen Euro teures Sanierungsprogramm, das in diesem Jahr eine unfreiwillige Zwangspause einlegen musste. Die Ausschreibung von Reparaturarbeiten an Stahlverstrebungen war überraschend geplatzt.

Sie soll nun 2019 nachgeholt werden. Dabei ist es derzeit der Plan, dass eine von zwei Fahrbahnen über Monate, wenn nicht gar Jahre komplett gesperrt wird, um Platz für Gerüste zu schaffen. Diese werden für die Erledigung der Reparaturen an der Stahlkonstruktion und den anschließenden Auftrag einer neuen Farbe mitsamt Rostschutz benötigt. Es handelt sich um einen besonders schwierigen Arbeitsgang, weil keine Reste des alten Lacks bei der Entfernung in die Elbe fallen und deshalb aufgefangen werden müssen. Nach fertiger Sanierung geht man in der Stadtverwaltung davon aus, dass die Lebensdauer des Blauen Wunders noch 40 Jahre betragen wird.

Von uh

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