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Lokales „Face of Germany“: Promi-Jury kürt beste Nachwuchsmodels im Alten Schlachthof Dresden
Dresden Lokales „Face of Germany“: Promi-Jury kürt beste Nachwuchsmodels im Alten Schlachthof Dresden
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17:43 09.09.2015
Christina Tissen und Dennis Drews gewinnen "Face of Germany" 2014. Quelle: Tanja Tröger

Die Entscheidung sei ihnen nicht leicht gefallen, verkündeten Model-Agent Peyman Amin, Designer Marcel Ostertag und Model Larissa Marolt („Dschungelcamp“). Die drei Fashion-Experten waren sich uneins, welcher Typ derzeit die besten Chancen im Business habe. Letztlich entschieden sie sich für die 19-Jährige aus Warendorf bei Münster, die durch ihren frechen Kurzhaarschnitt aus der 20-köpfigen Finalistengruppe herausstach, und den 21-jährigen Berliner mit dem kantigen Gesicht. Die beiden Dresdner Kandidaten Sara Khan und Martin Merker gingen leer aus.

Auf den weißen VIP-Sofas verfolgten Größen wie Ex-Monrose-Sängerin Senna Gammour, TV-Immobilienmakler Alexander Posth, Sänger Anthony Thet und natürlich die Dresdner „Bachelor“-Katja die arg in die Länge gezogene Show. Darüber konnten weder die Moderation der „Let’s dance“-Juroren Motsi Mabuse und Joachim Llambi noch der glamourös gestaltete Schlachthof, Elaizas Live-Auftritte, diverse Tänzer, die nervigen Anheiz-Moderatoren oder die permanent flackernden bunten Scheinwerfer hinwegtäuschen. Warum zwischen den Laufsteg-Runden englischsprachige Videos zur Huldigung toter Musiklegenden wie Freddie Mercury oder Falco eingespielt wurden, blieb das Geheimnis der „Face of Germany“-Macher. Einen „Gesichtspreis“ hätten die Musiker zu Lebzeiten nicht gewonnen, dafür waren sie viel zu eigen. Ausstrahlung oder individuelle Besonderheiten vermisste man dagegen bei den meisten „Face of Germany“-Finalisten. Die Kandidaten verkamen zu bloßen Nebendarstellern, die gelegentlich über den Laufsteg stöckelten und versuchten, möglichst charmant (Mädchen) oder cool (Jungs) dreinzuschauen – gähn. Aber naja, Models sind ja die Leinwand des Designers.

Den Modelwettbewerb „Face of Germany“ organisieren seit 2008 die beiden Dresdner Mike Sickert und Torsten Knauthe. In diesem Jahr hatten sich rund 4000 junge Frauen und Männer beworben – Rekord.

ttr

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