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Lokales Fabmatics siedelt sich im Ex-Leybold-Sitz an
Dresden Lokales Fabmatics siedelt sich im Ex-Leybold-Sitz an
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12:12 02.09.2016
HAP und Ortner Dresden, die zur Fabmatics verschmolzen sind, haben auch Infineon-Chipwerke mit Robotern und anderer Technik nachautomatisiert.  Quelle: Fabmatics/Infineon
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Dresden

 Das Dresdner Automatisierungs-Unternehmen „Fabmatics“ wird den aufgegebenen Firmensitz von Leybold Optics Dresden in der „Micropolis“ am Flughafen zu seinem neuen Hauptsitz ausbauen. Das teilte Fabmatics-Sprecherin Kathrin Maletzki auf Anfrage mit. Das Unternehmen wolle rund zwei Millionen Euro in das Projekt investieren.

Dazu gehört auch der Einbau eines eigenen Reinraums. „Zusätzlich zu diesen Räumlichkeiten mieten wir noch Bürofläche auf der gegenüberliegenden Straßenseite“, informierte Maletzki. Der Umzug ist für Ende 2016 geplant. Die Fabmatics wird dann dort auf insgesamt rund 3.500 Quadratmetern Büro- und Produktionsfläche forschen und fertigen.

Die Micropolis Dresden ist ein privat geführter Gewerbepark in einem Areal, das teilweise früher vom Militär, teilweise von der DDR-Luftfahrtindustrie genutzt wurde. Hinzu kamen diverse Neubauten nach der Wende.

In der ausgewählten Immobilie an der Straße Zur Steinhöhe 1 konstruierten bis vor drei Jahren Ingenieure von Leybold Optics Sondermaschinen sowie Anlagen für die Solarindustrie. Im Herbst 2013 machte das Schweizer Mutterunternehmen Bühler den Dresdner Standort dicht. Damals verloren hier rund 80 Mitarbeiter ihre Jobs.

Die Ansiedlung von Fabmatics in der Micropolis ist insofern ein Neustart in zweierlei Hinsicht: einerseits für die frühere Leybold-Dependance im alten Kasernengebäude, anderseits für das frischgeschmiedete Unternehmen, das aus den Dresdner Firmen HAP und Ortner hervorging (Wir berichteten).

Von Heiko Weckbrodt

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