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Lokales FSME-Alarm für Dresdner Ausflügler
Dresden Lokales FSME-Alarm für Dresdner Ausflügler
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16:29 28.06.2018
Zecken können unter anderem die Krankheit FSME übertragen. Quelle: dpa
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Dresden

Ausflügler ins Dresdner Umland müssen sich dieses Jahr vermehrt vor der durch Zecken übertragenen Krankheit FSME schützen. Das Robert Koch Institut (RKI) hat den Erzgebirgskreis, den Landkreis Bautzen und den Landkreis Zwickau erstmalig zum FSME Risikogebiet erklärt.

Das bedeutet, in den beliebten Ausflugsregionen herrscht das Risiko, sich bei einem Zeckenbiss mit den Viren der Frühsommer-Meningoenzephalitis zu infizieren. Durch einen Zeckenbiss können die Erreger in die Blutbahn des Menschen gelangen und dort eine Entzündung im Gehirn und der Gehirnhäute hervorrufen.

Schutzimpfung möglich

Wer in den betroffenen Gebieten wohnt oder Ausflüge dahin unternimmt, kann sich gegen FSME impfen lassen. „Die FSME-Impfung ist bei Kindern und Erwachsenen möglich und erfolgt frühestens ab dem zweiten Lebensjahr“, sagt Jens Heimann, Amtsarzt und Leiter des Dresdner Gesundheitsamts.

„Zusätzlich zur Impfung empfehlen wir lange Kleidung anzuziehen, Mücken- beziehungsweise Zeckenschutzmittel aufzutragen und sich nach der Wandertour gründlich abzusuchen“.

FSME kann Bleibeschäden verursachen

FSME kann verschiedene Verlaufsformen annehmen. Kommt es zu Entzündungen im Gehirn, können bleibende Schäden zurück bleiben. Die Impfung schützt nur im Vorfeld und nicht mehr, wenn der Erreger bereits übertragen wurde.

FSME breitet sich in Sachsen aus

War bisher nur der sächsische Vogtlandkreis an der Grenze zu Bayern betroffen, sind dieses Jahr drei weitere Landkreise in Sachsen dazugekommen. Damit breitet sich das Gefahrengebiet im Freistaat weiter aus.

Neben den sächsischen Landkreisen sind vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und das südöstliche Thüringen sowie Osteuropa betroffen.

Von Tomke Giedigkeit

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