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Lokales Experten rechnen mit weiter steigenden Preisen für Eigentumswohnungen in Dresden
Dresden Lokales Experten rechnen mit weiter steigenden Preisen für Eigentumswohnungen in Dresden
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10:41 14.09.2017
Die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen haben sich in den letzten zehn Jahren in Dresden fast verdoppelt. Quelle: ACCENTRO/A. Eylert
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Dresden

Immobilienexperten rechnen für Dresden auch künftig mit steigenden Preisen für Eigentumswohnungen. „Aufgrund niedriger Zinsen und nicht ausreichender Neubautätigkeit ist ein Trend zum Preisrückgang an keinem der Top 20 Standorte zu erkennen“, erklärte Jacopo Mingazzini, Vorstand der Accentro Real Estate AG gegenüber DNN. Das Immobilienunternehmen stellte gestern seinen Wohneigentums-Report für die 82 bevölkerungsreichsten Großstädte in Deutschland vor. Er befasst sich mit Eigentumswohnungen auf Basis der Angaben der Gutachterauschüsse in den Städten.

Mit 1439 verkauften Neubauwohnungen oder erstmals verkauften Wohnungen nach der Umwandlung in Eigentum ging die Zahl laut Accentro in Dresden 2016 gegenüber dem Vorjahr (2015: 1459) zwar leicht zurück, die Landeshaupstadt schafft es damit aber in diesem Bereich immer noch auf Platz sechs im bundesweiten Ranking. Die ersten drei Plätze belegen Berlin (5608), München (4120) und Frankfurt (2608). Bei den Verkäufen je 1000 Einwohner bringt es Dresden (2016: 7,44 Wohnungen) ebenfalls bundesweit auf Rang 6 und kletterte damit zwei Plätze nach oben. Auf Rang 8 liegt nach dieser Betrachtung München mit 7,16 Verkäufen je 1000 Einwohnern. Leipzig rangiert sogar an 2. Stelle mit 8,42 verkauften Wohnungen pro 1000 Einwohner.

Wie groß die Nachfrage in Dresden ist, beschreibt die Preisentwicklung. In den vergangenen zehn Jahren hat sich der durchschnittliche Umsatz pro Wohnungsverkauf in der Elbestadt von 79  493 Euro (2006) auf 154  956 Euro fast verdoppelt (plus 94,9 Prozent). Bundesweit lag der Anstieg der Preise in diesem Zeitraum bei 52,63 Prozent. In Leipzig stieg der Umsatz im Schnitt von 136  428 Euro auf 179  844 Euro pro Wohnungsgeschäft, was lediglich einem Plus von 31,8 Prozent entspricht. In Berlin stiegen die Preise in der Dekade um 160,3 Prozent auf 250  215 Euro. Deutschlandweit lag der Schnitt 2016 bei 227 726 Euro. Den höchsten Wert verzeichnet der Accentro-Report für München mit 422 176 Euro.

Angesichts des knappen Angebots und grundsätzlichem Zuzug in die Großstädte rechnet Mingazzini bundesweit mit weiter steigenden Preisen. „Das ist Angebot und Nachfrage“, erklärte er. Zwar würden dadurch die Renditen sinken, niedrige Zinsen bei den Finanzierungen wirkten jedoch kompensierend.

Von Ingolf Pleil

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