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Dresden Lokales Es strömen wieder mehr Touristen nach Dresden
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09:22 25.10.2017
Gäste eines Straßencafés auf dem Neumarkt genießen das angenehme Herbstwetter.  Quelle: dpa-Zentralbild
Kamenz/Dresden

Die Tourismuszahlen befinden sich weiter im Höhenflug. Schon die Halbjahresbilanz hatte mit glänzenden Zahlen aufgewartet, dieser positive Trend setzte sich in den Monaten Juli und August fort, für die jetzt die Zahlen vorliegen. Das teilte das Statistische Landesamt Sachsen mit Sitz in Kamenz jetzt auf Anfrage der DNN mit. Im ersten Halbjahr wurden 1,91 Millionen Übernachtungen registriert, das war ein Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Juli gab es ein Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Juli 2016, im August wurde sogar ein Plus von 4,4 Prozent erzielt.

Im Juli registrierten die Statistiker 206.295 Ankünfte in Dresden. Diese Touristen buchten 418.569 Übernachtungen. Erstmals ist die Steigerung bei den Übernachtungen höher ausgefallen als bei den Ankünften. Es kamen 3,5 Prozent mehr Touristen als im Juli 2016, die aber 4,2 Prozent mehr Übernachtungen buchten. Verantwortlich für dieses Ergebnis ist der robuste Inlandsmarkt. Dresden konnte 149.163 deutsche Touristen begrüßen, eine Steigerung von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Diese Inlandsgäste buchten 308.835 Übernachtungen, das ist ein Plus von fünf Prozent. Aus dem Ausland kamen im Juli 57.132 Touristen (plus 6,1 Prozent), diese buchten 109.734 Übernachtungen (plus 1,8 Prozent).

Im August wurden 227.377 Besucher gezählt, ein Plus von 5,8 Prozent. Diese buchten 473.537 Übernachtungen, damit liegt das Plus wieder unter dem der Ankünfte. 173.894 deutschen Touristen kamen nach Dresden (plus 6,2 Prozent) und buchten 365.415 Übernachtungen (plus 5,9 Prozent). Aus dem Ausland reisten 53.483 Besucher an (plus 4,4 Prozent), die 108.122 Übernachtungen buchten. Das ist ein Rückgang von 0,1 Prozent im Vergleich zum August 2016.

Die durchschnittliche Verweildauer der Touristen betrug im Juli zwei Tage und im August 2,1 Tage. Tourismusexperten sehen hier noch großes Potenzial, die Übernachtungszahlen weiter zu steigern. Je länger die Gäste in der Stadt bleiben, umso besser für die Tourismuswirtschaft. In den vergangenen beiden Jahren war die Zahl der ankommenden Gäste und der Übernachtungen im Vergleich zum Rekordjahr 2014 gesunken.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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