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Lokales Erstes Dresdner Freibad öffnet am 27. April - großer Saisonstart zum 1. Mai
Dresden Lokales Erstes Dresdner Freibad öffnet am 27. April - großer Saisonstart zum 1. Mai
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23:50 09.09.2015
Bereit für Gäste: Im Georg-Arnhold-Bad ist das Becken bereits auf Hochglanz poliert. Quelle: Anja Schneider
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Die Vorbereitungen für die neue Saison laufen derzeit auf Hochtouren, wie Matthias Waurick, Geschäftsführer der Bäder GmbH, versichert.

Rund 250 000 Euro haben die Verantwortlichen in der Wintersaison in die Hand genommen, um die Freibäder auf Vordermann zu bringen. So wurde im Waldbad Langebrück beispielsweise für 150 000 Euro die Beckenmauer komplett saniert. Wegen der langen Besucherschlangen in Spitzenzeiten erhielten zudem das Stauseebad Cossebaude und das Freibad Wostra zusätzliche Kassen. Im Cottaer Freibad können Badegäste ab dieser Saison auch ein neues Volleyballfeld und einen Spielplatz nutzen.

Sorgenkind bei Waurick bleibt das Waldbad Weixdorf. Dort gab es im vergangenen Jahr große Probleme mit Fadenalgen. Rund zwölf Tonnen davon mussten Mitarbeiter 2014 aus dem See schöpfen. Um die Algenproduktion in den Griff zu bekommen, hat die Bäder GmbH am Mittwoch rund 500 Karpfen eingesetzt. Ob diese sich so wohl fühlen, wie der tierische Bewohner im Strandbad Wostra, bleibt abzuwarten. Dort hat es sich seit einiger Zeit ein Biber gemütlich gemacht. "Der soll schön bleiben", sagt der Bäder-Chef.

Bevor die neue Saison in den Fokus rückte, galt es für die Bäder GmbH aber zunächst, die Hochwasserschäden aus dem Jahr 2013 zu beseitigen. Insgesamt rund 1,02 Millionen Euro flossen im vergangenen Jahr in diese Aufgabe. Mit 580 000 Euro investierte die GmbH den größten Posten in das Stauseebad Cossebaude. Auf den Plätzen zwei und drei folgen das Freibad Wostra mit 200 000 Euro und das Strandbad Wostra mit 170 000 Euro.

Nun gilt es, die vergangene Saison vergessen zu machen. Die blieb in Sachen Besucherzahlen nämlich deutlich hinter den Erwartungen zurück. "Wegen des schlechten Wetters kamen nur 275 000 Gäste. Dieser Wert liegt rund zehn Prozent unter den durchschnittlichen Zahlen", so Waurick. Mindestziel für dieses Jahr sei es nun, das langjährige Mittel, das zwischen 310 000 und 320 000 Besuchern liegt, zu erreichen.

Guter Anreiz für Freibad-Liebhaber: Trotz der zahlreichen durchgeführten Arbeiten ändert sich an den Eintrittspreisen nichts. Erwachsene zahlen weiterhin zwischen drei Euro und 3,50 Euro (ausgenommen Georg-Arnhold-Bad, Zweistundenkarte fünf Euro).

www.dresdner-baeder.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.04.2015

Christin Grödel

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