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Lokales Erfolgsgeschichten made in Dresden
Dresden Lokales Erfolgsgeschichten made in Dresden
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11:16 30.05.2018
Anja Stephan und Maria Bartelt (v.l.) in Laden von „Das creative Hobby“ im Elbepark. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Der „Große Preis des Mittelstandes“ geht in die heiße Phase. Für die 24. Auflage des alljährlichen Wettbewerbs wurden bundesweit 4 917 Unternehmen und Institutionen nominiert. Nach Einreichung der Juryunterlagen und einem Unternehmens-Check sind noch 742 Firmen im Rennen, davon 67 aus Sachsen. Sie ziehen in die Juryrunde ein.

Kein anderer deutscher Wirtschaftswetterwerb erreicht eine solch große Resonanz wie der nicht dotierte „Große Preis des Mittelstandes“, den die Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung 1994 auslobte. Entsprechend bedeutsam für den Wirtschaftsstandort Dresden ist, dass sich in diesem Jahr auch vier Unternehmen aus der Landeshauptstadt für die Juryrunde qualifizieren konnten. Vielleicht stemmt am 8. September tatsächlich ein Unternehmer aus Dresden die begehrte Bronzestatue in die Höhe – und schreibt somit Dresdner Erfolgsgeschichte.

Reisetipps aus der Neustadt

In den kommenden Monaten berät die Fachjury über die Finalisten. In der Regel erreichen maximal sechs Unternehmen die Finalrunde für Sachsen, bis zu drei sächsische Firmen erhalten letztendlich den bronzenen Hauptpreis. Diesen hat Anke Herrmann bereits im vergangenen Jahr erhalten. Und auch in diesem Jahr hat es die Inhaberin des Reiseveranstalters „AugustusTours“ auf die Juryliste geschafft. „Wir organisieren Rad- und Wanderreisen, auch Dampflok- und Weinreisen stehen auf unserem Programm“, erklärt Herrmann. Ihr Unternehmen hat sie 1997 gegründet. Die Firma sitzt in der Neustadt, die Kundschaft kommt aus dem In- und Ausland. Mittlerweile ist das „AugustusTours“-Team auf etwa 20 Mitarbeiter angewachsen.

Werbung aus Niedersedlitz

Beim „Großen Preis des Mittelstandes“ ist auch Thomas Werker kein unbeschriebenes Blatt mehr: Vor zwei Jahren zog er mit seinem Unternehmen „Malerei & Werbung Werker“ schon einmal in die Juryrunde ein. Der 1988 gegründete Werbebetrieb aus Niedersedlitz bietet seinen Kunden das volle Programm: von Fahrzeugbeschriftung und Lichtwerbung über Textilveredelungen bis hin zu Dekoration. Die Firma beschäftigt zehn Mitarbeiter und hat sich mittlerweile einen Namen gemacht. Werker kann beispielsweise den Dresdner Weihnachtsmarkt oder den Zoo Dresden zu seinen treuen Kunden zählen.

Bastelideen aus Kaditz

In die Juryrunde haben es auch die Fachläden von „Das Creative Hobby“ geschafft. Die Gesellschaft hat sich auf Bastelideen spezialisiert. Egal ob Porzellangestaltung, Zimmerdeko oder Nähzubehör – die Mitarbeiter vermitteln passende Artikel, beraten oder geben Bastelkurse. 1994 hat Geschäftsführerin Manuela Schwenke in Pirna die erste Filiale eröffnet. Heute sitzt „Das Creative Hobby“ zwar offiziell noch in der Sandstein-Stadt, der große Flagship-Store befindet sich hingegen im Elbepark in Kaditz. Weitere Bastelläden sind in der Dresdner Altstadt und in der Neustadt zu finden, zudem in Leipzig, Berlin oder Magdeburg. Mittlerweile beschäftigt Schwenke rund 40 Mitarbeiter.

Software aus der Johannstadt

Die jüngste Dresdner Firma auf der Juryliste ist die „Sandstorm Media GmbH“. Die Gesellschaft entwickelt seit 2009 Individualsoftware, unter anderem für den Internetprovider 1&1 oder den Staatsbetrieb Sachsenforst. Das zehnköpfige Mitarbeiterteam bezieht ein Büro im „Bioinnovationszentrum“ in der Dresdner Johannstadt. Außerdem sitzen zwei Mitarbeiter von „Sandstorm Media“ in Darmstadt und Bonn. Was das Unternehmen einzigartig macht? Geschäftsführer Tobias Gruber: „Wir stellen bei jedem Auftrag infrage, ob die Standardlösungen tatsächlich die besten Lösungen sind.“

Von Junes Semmoudi

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