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Lokales Epilepsie – und jetzt? – Epilepsieforum gibt Antworten
Dresden Lokales Epilepsie – und jetzt? – Epilepsieforum gibt Antworten
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12:25 21.09.2018
Epilepsie kann jeden treffen. Fünf Prozent aller Menschen haben einmal im Leben einen epileptischen Anfall. Das sind in Deutschland ca. 4 Millionen Menschen. Quelle: Ines Christ
Dresden

Am 6. Oktober findet ab 10 Uhr im Haus an der Kreuzkirche, An der Kreuzkirche 6, der Informationstag zum Epilepsieforum statt.

Schlaganfall, Unfall oder Hirnentzündung: Nach der Genesung kommt plötzlich die Epilepsie. Sie ist eine Krankheit, bei der es wiederholt zu kurzen, plötzlichen Funktionsstörungen des Gehirns und damit zum Auftreten von epileptischen Anfällen kommt. Weltweit ist knapp 1% der Bevölkerung an Epilepsie erkrankt, in Deutschland sind das demzufolge bis zu 800.000 Menschen. Kurz: Epilepsie kann jeden treffen, egal ob im Kindes- oder im Erwachsenenalter. Fünf Prozent aller Menschen haben einmal im Leben einen epileptischen Anfall. Das sind in Deutschland ca. 4 Millionen Menschen.

„Wenn sie zum ersten Mal auftritt oder die Diagnose Epilepsie gestellt wird, sind die Betroffenen und Angehörigen oft sehr verunsichert“, weiß Dr. med. Thomas Mayer, Chefarzt am Epilepsiezentrum Kleinwachau. „Plötzlich ist man einer Situation ausgesetzt, die Auswirkungen auf wichtige Lebensbereiche wie Schule, Beruf, Partnerschaft oder Mobilität haben kann.“ Es herrscht Informationsbedarf. „Viele bedienen sich fehlerhafter Informationen aus dem Netz, was oft zu falschen Rückschlüssen führt“, berichtet der Chefarzt.

Das Epilepsieforum Dresden bietet hier ein Netzwerk, um diese Menschen zu unterstützen. Bei Epilepsie handelt es sich um eine Diagnose mit sehr guter Prognose bezüglich der Anfallsfreiheit und Behandlungssicherheit. Das Epilepsieforum Dresden will darüber informieren, Interesse wecken und Betroffene mit einem Netzwerk von kompetenten Ansprechpartnern verbinden. Es werden die Möglichkeiten sozialer und psychologischer Unterstützung aufgezeigt, um Verunsicherungen abzubauen und Gefährdungen realistisch einzuschätzen.

Veranstaltet wird dieser Informationstag vom Epilepsiezentrum Kleinwachau und der Epilepsieberatungsstelle Dresden. Der Eintritt ist frei.

Von Carolin Seyffert

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