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Lokales Entspannt in die Grillsaison – Ordnungsamt informiert
Dresden Lokales Entspannt in die Grillsaison – Ordnungsamt informiert
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10:36 28.04.2018
Sebastian, Christian und Karin Hallmann (v.l.) beim Grillen an der Elbe unterhalb der Marienbrücke. Foto: Kahnert Quelle: Sebastian Kahnert
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Dresden

 Langes Wochenende, strahlender Sonnenschein und ein kühles Bier? Für Grillfreunde heißt es jetzt ganz klar: Raus in die Freiluftküche und das heiße Rost anfeuern. So will es das Gesetz! Doch Vorsicht. Grillmeister sollten tatsächlich einen Blick auf die aktuelle Gesetzeslage werfen, bevor die Würstchen auf dem Rost landen. „Schnell kann der Genuss von Bratwurst und Steak zum Ärgernis werden. Nämlich dann, wenn der Nachbar vom Rauch gestört wird oder der Grill auf unerlaubten Flächen aufgebaut wird“, erklärt der Leiter des Ordnungsamtes Ralf Lübs. Die Polizeiverordnung der Landeshauptstadt Dresden regelt das Abbrennen offener Feuer und das Grillen im privaten und im öffentlichen Bereich. Zur Grillsaison informiert das Ordnungsamt darüber, was erlaubt und was verboten ist:

Auf privaten Flächen gilt: Offene Feuer und das Grillen mit handelsüblichen Geräten und Brennstoffen sind erlaubt, wenn die Belästigungen Dritter durch Rauch oder Funkenflug ausgeschlossen sind.

Auf öffentlichen Flächen, zum Beispiel Straßen, Plätzen, Grün- und Erholungsanlagen sieht die Sache schon anders aus. Hier sollten besonders Grillliebhaber mit einem Faible für das Canaletto-Panorama aufpassen. Das Grillen und Abbrennen offener Feuer ist nur auf den öffentlichen Grillplätzen oder den fünf erlaubnis- und gebührenpflichtigen Lagerfeuerstellen an der Elbe gestattet.

Die Polizei verweist auf öffentliche Grillplätze, wenn der eigene Garten fehlt.

Auf den öffentlichen Grillplätzen können Grillfans gebührenfrei und ohne Anmeldung oder Erlaubnis der Landeshauptstadt mit dem eigenen Gerät grillen. Die Grillplätze an der Elbe sind nicht zu verwechseln mit den Lagerfeuerstellen. Zu unterscheiden sind diese dadurch, dass erstere ausschließlich auf gepflasterten, asphaltierten oder betonierten Flächen zu finden sind, die Lagerfeuerflächen nicht.

Die Grillplätze befinden sich in der Altstadt im Ostragehege (Open-Air-Gelände), am Elbufer an der Marienbrücke (Volksfestgelände) sowie an der Albertbrücke (zwei Plätze).

In der Neustadt sind der Alaunplatz, die Elbufer an der Albertbrücke und unterhalb des Rosengartens sowie an der Saloppe und der Marienbrücke freigegeben. Prohlis wartet mit der Grünanlage am Rudolf-Bergander-Ring auf, Cotta stellt die Grünanlage Eichendorffstraße/Columbusstraße zur Verfügung. Auch in Plauen darf auf dem Beachvolleyballplatz Nöthnitzer Straße gegrillt werden.

Lagerfeuerflächen müssen generell gegen eine Gebühr von 10€ mit Erlaubnis des Umweltamtes ab vier Wochen (28 Tage) vorher bis zum Vortag des gewünschten Termins online beim Umweltamt angemeldet werden. Lagefeuerbegeisterte können am Elbufer Johannstadt, unterhalb der Eisenberger Straße in Pieschen, des Wiesenweges (Trillemündung) und des Körnerweges (Fähre an der Drachenschänke / Neustadt) sowie in Hosterwitz (ehemalige Fähranlegestelle Laubegaster Straße) eine Lagerstelle buchen.

Abschließen verweist die Polizei auf den selbstverständlichen Verhaltenskodex eines jeden Grillfestes:

Abfälle gehören in die Mülltonne, nicht verbrannt. Zudem sollen Feiergemeinden die Nachtruhe einhalten und die Elbwiesen als Landschaftsschutzgebiet respektieren. Hier gilt eine einfache Faustregel: Motorisiertes, egal wie klein, gehört nicht auf die Wiese.

Von Carolin Seyffert

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