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Lokales Entschlackter Dresdner Herbst im Eventhangar am Flughafen
Dresden Lokales Entschlackter Dresdner Herbst im Eventhangar am Flughafen
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18:18 09.09.2015
Wer Serverwärme nutzt, spart bares Geld, will Udo Stäudten, Geschäftsführer Inova-Tech, mit diesem Serverschrank demonstrieren. Quelle: Uwe Hofmann

Mit der Traditionsmesse betritt TMS ein Stück weit auch Neuland, und dass nicht nur, weil das Unternehmen nicht mehr mit der Messe Dresden kooperiert und stattdessen in den sogenannten Eventhangar des Dresdner Flughafens lädt. "Wir haben die in die Jahre gekommene Dresdner Herbst auf den Prüfstein gestellt", sagt Frank. Zwei Bestandteile hätten sich herauskristallisiert, mit denen sich wirtschaftlich arbeiten lasse. Entsprechend wird es am 14. und 15. September um die Themen Bau und Energie gehen.

116 Aussteller aus diesen Bereichen werden auf 4000 Quadratmeter ihre Stände aufbauen. Das Zielpublikum sieht Frank dabei recht weit gefächert, auch wenn ihr das Segment "kaufkräftiges Publikum aller Altersklassen" als erstes in den Kopf schießt. Hand- und Heimwerker seien ebenso angesprochen, außerdem Hausbesitzer und Häuslebauer sowie Bauunternehmen, Kommunen und Mieter. Auch Birgit von Derschau, gute Freundin von Anne Frank, werde eine Runde über das Messegelände drehen, verrät die TMS-Chefin. Geboten wird neben den Beratungen an den Ständen ein umfangreiches Vortragsprogramm, das etwa der Bauherren-Schutzbund (BSB) bestreitet, ein Verein aus Architekten und Diplom-Bauingenieuren, der sich als Verbraucherschutzorganisation begreift. "Menschen sollen sich bei Sachverständigen informieren", fordert Hans-Jörg Geier vom BSB-Regionalbüro Dresden. Themen lauten etwa "Qualitätskontrolle am Bau" oder "Wohnraum Garten".

Auch Udo Stäudten, Geschäftsführer der Meeraner Firma InovaTech, wird in Vorträgen über das von seiner Firma angebotene Lüftungssystem sprechen, dass in Häusern für einen effizienten Gebrauch von Wärmeenergie sorgen soll. Gerade in der Energieeffizienz hat Stäudten einen wichtigen Ansatzpunkt erkannt, um den Energieverbrauch in zu senken. Dafür präsentiert er auch ein von seiner Firma entwickeltes System, bei dem die Wärme eines Servers genutzt wird, um Wasser in einem Wärmepuffer zu erhitzen. Das könne dann für die Heizung oder als Warmwasser genutzt werden, wie Stäudten sagt. Interessenten müssten lediglich rund 12 000 Euro für die Anschaffung des gesicherten Serverschranks zahlen, um dessen Inhalt und Wartung kümmere sich dann eine Firma, die die Serverleistung auf dem freien Markt anbiete.

i14./15. September, 10-18 Uhr, Tageskarte 8 Euro, Parkkarte 4 Euro, Programm unter www.tmsmessen.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.09.2013

Uwe Hofmann

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