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Lokales Enormer Nachholbedarf: Dresden hat zu wenig seniorengerechte Wohnungen
Dresden Lokales Enormer Nachholbedarf: Dresden hat zu wenig seniorengerechte Wohnungen
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17:15 09.09.2015
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Demnach wohnt in mittlerweile 28 Prozent aller Dresdner Haushalte mindestens eine Person über 65 Jahren. Der Wohnungsmarkt sei darauf nicht vorbereitet. Frank Müller, Regionalvorsitzender des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, spricht von "enormem Nachholbedarf beim altersgerechten Bauen und Sanieren".

Benötigt werden möglichst barrierefreie Wohnungen. Dazu gehören auch Abstellplätze für Rollatoren und Rollstühle, Treppenlifte, Aufzüge, altersgerechte Parkplätze, Rampen sowie verbreiterte Türen, der Abbau von Boden- und Türschwellen sowie bodengleiche Duschen. Auch für junge Menschen sei eine barrierearme Wohnung schon jetzt durchaus vorteilhaft, spätestens dann, wenn mit dem Kinderwagen hantiert werden soll.

Eine aktuelle Untersuchung im Auftrag des Bundesbauministeriums hat zudem ergeben, dass rund 15 Prozent der Pflegebedürftigen der Gang ins Heim erspart bleiben könnte, wenn bei ihnen zu Hause die ambulante Pflege in einer altersgerechten Wohnung möglich wäre. Dies könnte privaten Haushalten und öffentlichen Kassen bares Geld sparen. Bundesweit errechnet die Studie ein Einsparpotential von 5,2 Milliarden Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.12.2014

DNN

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