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Endspurt für die Dresdner Hafencity

Intensive Abstimmungen Endspurt für die Dresdner Hafencity

Im ersten Quartal des nächsten Jahres soll der Bebauungsplan-Entwurf für die Hafencity in die Gremien des Stadtrates eingebracht werden. Das kündigte jetzt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) auf Anfrage der DNN an.

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Hier am Pieschner Hafen soll die neue Hafencity entstehen.

Quelle: Archiv

Dresden. Im ersten Quartal des nächsten Jahres soll der Bebauungsplan-Entwurf für die Hafencity in die Gremien des Stadtrates eingebracht werden. Das kündigte jetzt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) auf Anfrage der DNN an. Das Stadtplanungsamt erarbeitete gegenwärtig den Entwurf. Mit Bestätigung durch den Stadtrat könnten der Bebauungsplan-Entwurf und damit auch das städtebauliche Konzept für die Hafencity öffentlich gemacht werden.

Die maßgebliche Grundstückseigentümerin des Areals für die Hafencity in der Leipziger Vorstadt - die USD Immobilien GmbH - führe intensive Abstimmungen mit Vertretern des Stadtrats und der Stadtplanung über ein modifiziertes städtebauliches Konzept nach den Maßgaben des Stadtrates zur Fortschreibung des Masterplanes Leipziger Vorstadt, so Schmidt-Lamontain. In der Hafencity sollen mehrere Gebäude mit hochwertigen Wohnungen entstehen. Wie beim Vorhaben "Marina Garden" ist der Hochwasserschutz ein Problem.

Die Verwaltung strebe eine öffentliche Beteiligung zum Masterplan für die Leipziger Vorstadt an. Auftakt dafür werde eine Bürgerversammlung im Januar 2016 sein, kündigte der Baubürgermeister an. Den Grundstückseigentümern sei der Masterplan bereits erläutert worden. "Wir haben ihre Anregungen und Bedenken entgegengenommen", so Schmidt-Lamontain.

Damit kommt die nach der Kommunalwahl 2014 ins Stocken geratene Gestaltung der Leipziger Vorstadt allmählich in geordnete Bahnen. Zur Leipziger Vorstadt gehört aber auch das Areal des Alten Leipziger Bahnhofs, auf den mit dem Willen der alten, bürgerlichen Stadtratsmehrheit ein Globus-Markt geplant war. Das Einzelhandelsunternehmen hatte die Grundstücke bereits erworben und außerdem viel Geld in die Planungen investiert. Die neue rot-grün-rote Stadtratsmehrheit will einen Handelsstandort auf dem Grundstück verhindern. Der Masterplan sieht großflächigen Einzelhandel auf dem Gelände nicht vor.

Th. Baumann-Hartwig

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