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Lokales Endspurt bei Bewerbung für den Studienkompass
Dresden Lokales Endspurt bei Bewerbung für den Studienkompass
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13:26 11.03.2018
Symbolbild Quelle: Dpa
Dresden

Noch bis zum 11. März können sich Dresdner Schülerinnen und Schüler für das gemeinnützige Förderprogramm Studienkompass bewerben. Mitmachen können alle Jugendlichen die 2020 ihr Abitur ablegen und deren Eltern nicht studiert haben.

Der Studienkompass setzt sich mit seinem Förderprogramm für mehr Chancengleichheit beim Übergang von der Schule an die Hochschule ein. Jugendliche aus nichtakademischen Familien sollen dabei auf ihrem Weg an die Universität unterstützt werden. Denn noch immer finden Kinder, deren Eltern nicht studiert haben, deutlich seltener den Weg an die Hochschule als Gleichaltrige aus Akademikerfamilien. Laut dem 2016 erschienene Hochschul-Bildungs-Report 2020 des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft studieren 74 von 100 Akademikerkindern, von 100 Kindern aus Familien ohne akademischen Hintergrund schaffen nur 21 den Sprung an die Hochschule, obwohl sie die gleichen Fähigkeiten mitbringen.

„In den letzten Jahren konnten bereits mehr als 80 Dresdner und bundesweit rund 3.500 junge Menschen vom Studienkompass profitieren. Jede einzelne dieser persönlichen Erfolgsgeschichten zeigt uns, wie wichtig eine gezielte Förderung von Jugendlichen aus nichtakademischen Familien ist, damit jeder seinen Begabungen entsprechend gefördert wird und einen erfolgreichen Bildungsweg gehen kann“, so Ulrich Hinz, Bereichsleiter Schülerförderung (Vors.) bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft.

Jugendliche aus der Region Dresden können sich noch bis zum 11. März 2018 über die Website www.studienkompass.de/bewerbung für eine Förderung bewerben.

Studienkompass

Das Förderprogramm unterstützt bundesweit aktuell rund 1.400 Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung bei der Aufnahme eines Studiums. Über 2.100 junge Menschen haben das Programm bereits erfolgreich durchlaufen. Mehr als 95 Prozent der Geförderten nehmen ein Studium auf. Schirmherrin des Programms ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka.

Von mir

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