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Endlich wieder Neubau in Dresden-Gorbitz

Kräutersiedlung Endlich wieder Neubau in Dresden-Gorbitz

Seit Ende März rollen die Bagger über den rund drei Hektar großen Baugrund im Nordwesten von Gorbitz. Die Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft (EWG) errichtet auf dem Areal neben der Kräutersiedlung zwischen Kamillenweg, Thymianweg und Schlehenstraße insgesamt 184 neuen Wohnungen.

So sollen die Kräuterterrassen in Gorbitz aussehen. Die Nachfrage nach den EWG-Neubauten ist bereits jetzt groß.

Quelle: Visualisierung: Archlab

Dresden. Seit Ende März rollen die Bagger über den rund drei Hektar großen Baugrund im Nordwesten von Gorbitz. Die Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft (EWG) errichtet auf dem Areal neben der Kräutersiedlung zwischen Kamillenweg, Thymianweg und Schlehenstraße insgesamt 184 neuen Wohnungen.

Die sogenannten „Kräuterterrassen“ sollen dabei mit ihren bis zu viergeschossigen Häusern den Charakter der bestehenden Siedlung aufgreifen. Für den Bau der insgesamt 15 geplanten Häuser nimmt die EWG rund 30 Millionen Euro in die Hand. In drei Abschnitten soll das Bauvorhaben bis 2021 realisiert werden, die ersten 66 Wohnungen am Kamillenweg sind laut Aussage von EWG-Vorstand Jürgen Hesse bereits im nächsten Herbst bezugsfertig.

Die EWG besitzt bereits rund 5800 Wohnungen in Gorbitz und will mit dem Neubau ein Zeichen setzen: „Es ist schwer, in Gorbitz überhaupt noch Flächen für den Neubau zu finden. Glücklicherweise haben wir nach dem Rückbau vor 12 Jahren das Grundstück nicht verkauft und können nun dem engen Wohnungsmarkt in Dresden weitere 184 Wohnungen anbieten.“

Das Herzstück Kräuterterrassen werden zehn sogenannte Gartenhäuser bilden, die jeweils paarweise einen kleinen Hofgarten umschließen. Diese Wohnungen seien laut EWG auch von ihren großzügig geplanten Umrissen her vor allem für Familien ideal. Dazu gesellen sich ringsherum noch fünf sogenannte barrierefreie Stadthäuser mit Dachterrassen und Mietergärten entstehen und sowohl für Paare, Senioren und Singles geräumige Zwei- bis Dreiraum-Wohnungen anbieten.

Alle Häuser sollen in einem Verkehrberuhigten Areal terrassenförmig angelegt werden und einen Blick auf die Stadt garantieren. Laut Hesse sollen sich die Mieten im Bereich von rund neun Euro pro Quadratmeter bewegen, dafür aber entsprechende Standards erfüllen. Fußbodenheizung und zweites Bad inklusive. Derzeit fertige man noch die detaillierten Grundrisse für die Exposés an, der Mietverträge für den ersten Bauabschnitt können wohl ab Ende Mai abgeschlossen werden. Derzeit gäbe es aber schon eine große Anfrageliste.

Gerne hätte Hesse auch das Areal auf dem Thymianweg 22 bebaut, auf dem ein altes Kita-Gebäude seit Jahren leer steht. Die EWG habe es einst von der Stadt kaufen wollen, doch die plant dort nun einen möglichen Woba-Standort. „Das ist schade, lässt sich aber nicht ändern“, so Hesse.

Von Sebastian Burkhardt

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