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Lokales Elternvertreter aus Dresden-Klotzsche senden Hilferuf
Dresden Lokales Elternvertreter aus Dresden-Klotzsche senden Hilferuf
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08:00 09.07.2017
Während der Bauphase sollte eine schülerverträgliche Lösung für die Auslagerung gefunden werden.  Quelle: dpa-Zentralbild
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Dresden

 Der Elternrat des Gymnasiums Klotzsche hat sich mit einer Petition an Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) gewandt. Darin bitten sie den OB eindringlich, sich dafür einzusetzen, dass die Haushaltsmittel für einen Schulneubau spätestens ab 2019/2020 zur Verfügung gestellt werden. „Der Bauzustand ist erbarmungswürdig, insbesondere die sanitären Anlagen im Hauptgebäude von 1972 sind in einem absolut unzumutbaren Zustand“, heißt es in dem auch von den Elternsprechern der einzelnen Klassen unterzeichneten Schreiben. Die Zustände sollten so schnell wie möglich verbessert werden.

Während der Bauphase sollte eine schülerverträgliche Lösung für die Auslagerung gefunden werden. Ein zumutbarer Schulweg von weniger als einer Stunde müsse eingehalten werden. Gleichzeitig fordern die Elternvertreter den Aufbau eines Containers für die Lösung des Speiseraum-Problems. Die Mensa des Gymnasiums, das gegenwärtig von 821 Schülern besucht wird, biete nur 120 Plätze. Das benachteilige eine große Anzahl von Mädchen und Jungen, die keinen Zugang zur Schulverpflegung hätten. Gegenwärtig würden nur 30 Prozent an der Versorgung teilnehmen – deutlich weniger als an anderen Gymnasien. Die Kosten für einen Container würden bis zum erhofften Baustart 2019 insgesamt 158 600 Euro betragen, rechnen die Elternvertreter vor.

Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) hatte im DNN-Interview erklärt, dass der Neubau in Klotzsche gegenwärtig finanziell nicht sichergestellt sei. Die Schüler könnten 2019 in den neuen Schulcampus Pieschen ausgelagert werden, falls die Gelder fließen sollten. Wenn die Mittel für 2019/2020 nicht eingestellt werden, hätten die Neubaupläne mangels Auslagerungsalternativen in den nächsten zehn Jahren keine Chance auf Realisierung. Der Petitionsausschuss des Stadtrates wird sich jetzt mit dem Anliegen der Elternvertreter befassen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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