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Bildung Eltern kämpfen um die Dresdner Natur- und Umweltschule

Briefübergabe an Staatsministerin Eltern kämpfen um die Dresdner Natur- und Umweltschule

Am Montag will die Elternschaft der Natur- und Umweltschule (NUS) Dresden ihr dringendes Gesuch „Rettet die NUS!“ an die Sächsische Bildungsministerin Brunhild Kurth (CDU) übergeben. Die Eltern fordern eine sofortige politische Lösung für ihre Schule.

Die Dresdner Natur- und Umweltschule

Quelle: Archiv

Dresden. Am Montag will die Elternschaft der Natur- und Umweltschule (NUS) Dresden ihr dringendes Gesuch „Rettet die NUS!“ an die Sächsische Bildungsministerin Brunhild Kurth (CDU) übergeben. Die Eltern fordern eine sofortige politische Lösung für ihre Schule: „Wir holen Frau Kurth an unseren Tisch und lesen ihr die Briefe unserer Kinder vor“, kündigte Elternvertreter Jens Struwe an.

Die Situation der NUS sei dramatisch. Da die Einrichtung von der Bildungsagentur nur geduldet wird, fehlt ihr die Finanzierung. Die Elternschaft vermisse politische Unterstützung, die Konflikte würden auf dem Rücken der 65 Kinder ausgetragen. „Nach bereits sechs erfolgreichen Schuljahren befinden sich die Beteiligten noch immer in einem kräftezehrenden Kampf um die Existenz des Schulprojektes“, so der Elternvertreter.

Die Schule suche mit einer bundesweiten Kampagne „Rettet die NUS!“ nach Unterstützung (im Internet unter https://wirsinddienus.de/). Innerhalb von zwei Wochen hätten über 6000 Menschen eine Petition zur Rettung der Grundschule mit reform- und naturpädagogischem Profil unterschrieben.

Die Briefübergabe soll am Montag um 10 Uhr am Carolaplatz 1 beginnen. Parallel dazu würden Eltern Rede und Antwort stehen, wie sie und ihre Kinder mit der Krise leben und welche Aktionen sie als nächstes planen. „Wir, die Eltern und ebenso die Pädagoginnen und Pädagogen der NUS sowie nicht zuletzt der Träger der Schule geben alles, um die Schule fortzuführen. Wir sind aber nunmehr an unsere finanziellen Grenzen gelangt und bitten um Ihre rasche Unterstützung zu einer dauerhaften Genehmigung der NUS“, heißt es in dem Brief an Kurth.

Die Bildungsagentur hatte der Schule die Genehmigung entzogen. Dagegen klagte der Träger der NUS. Der Rechtsstreit wird mittlerweile am Oberverwaltungsgericht Bautzen ausgetragen. Der Senat hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, ein Urteil fällt erst nächstes Jahr. Bis dahin erhält die NUS vom Freistaat keine Finanzierung.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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