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Lokales Elefantendamen zeigen Besuchern ihr neues Reich
Dresden Lokales Elefantendamen zeigen Besuchern ihr neues Reich
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13:52 15.04.2018
Zum ersten Mal konnten Zoobesucher am Mittwochmorgen das neue Elefantengehege in Augenschein nehmen. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Die Tür zum neuen Indoor-Elefantengehege im Dresdner Zoo öffnet sich. Zielstrebig bewegt sich Elefantendame Sawu auf einen Totholzstamm zu und angelt mit ihrem Rüssel geschickt Futter-Pellets aus einem Loch im Stamm. Das neue Domizil für die schlauen Dickhäuter Sawu, Mogli und Drumbo haben Zoodirektor Karl-Heinz Ukena und Dresdens erster Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) am Mittwoch feierlich eröffnet.

Ukena hofft mit dem rund 1000 Quadratmeter großem Elefantengehege im Afrikahaus auch Platz für den Besuch eines Elefantenbullen zu haben, der für Nachwuchs sorgen soll. Eine Mutter-Kind-Box steht schon parat. Ein spezieller Trainingsstand mit Pfosten als Abgrenzungen ermöglicht Dickhäutern und Tierpflegern durch geschützten Kontakt zusammenzuarbeiten, etwa wenn bei den Elefantendamen mal wieder die Fußpflege fällig wird.

Zusammen mit dem Außengehege, das Anfang 2019 fertig sein soll, steht den Dickhäutern dann mit insgesamt rund 4500 Quadratmetern ein halbes Fußballfeld zur Verfügung.

Tierpfleger lobt „toughe Elefanten“ beim Umzug

„Wir haben Glück. Unsere Elefanten sind toughe Tiere“, sagt der Elefanten-Revierleiter Ronny Moche. Die Dresdner Elefantendamen kennen Boxen und reagieren auch bei Bauarbeiten gelassen. Ohne Angst wagten sie sich Ostern Stück für Stück neugierig in ihr neues Reich im dem für rund 8,6 Millionen Euro umgebauten Afrikahaus vor.

Den Elefanten scheinen der Sand, der von der Decke plätschernde „Regen“ und die Baumstamm-Konstruktionen zu gefallen. Sie zeigten den Besuchern, wie sie mit ihrem Rüssel Heu aus künstlichen Bäumen angeln oder aus dem angelegten Teich trinken können. „Sehr schön“, lobt Josephine Pfitzer das neue Afrikahaus. Sie besucht mit ihren Kindern regelmäßig den Zoo.

Mandrillenaffen und Nacktmulle sind Elefanten-Nachbarn

In direkter Nachbarschaft zu den Elefantendamen haben Mandrillen-Affen, Nacktmulle und Rüsselspringer ihr Quartier bezogen. Anders als in der realen Welt wurden im Afrikahaus die Menschen von den Tieren „zurückgedrängt“. Der ehemalige Besucherweg wurde der Elefantenfläche zugeschlagen. Dafür können die Zoobesucher nun von einer rund vier Meter hohen Plattform die Dickhäuter beobachten.

Von Tomke Giedigkeit

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